KG Kölsche Sproch setzt sich für die Wiederbelebung des „Sorgenwaschens“ ein!

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KG Kölsche Sproch setzt sich für die Wiederbelebung des „Sorgenwaschens“ ein!

Die im Jahre 2015 gegründete KG Kölsche Sproch möchte einen im 14. Jahrhundert entstandenen Brauch wieder aufleben lassen, wie deren Präsident und 1. Vorsitzender Peter J. Müller in einer Mitteilung die Medien wissen ließ.

In einer Reisebeschreibung des römischen Dichters Petrarca kann man lesen, das am 24. Juni sehr viele Frauen und Männer in der Höhe der Altstadt zum Rhein gingen und dort mit einer Art rituellen Waschung der Hände und des Gesichtes versuchten ihre Sorgen dem Vater Rhein, der diese dann mit sich nehmen sollte.

Der 24. Juni (Johannistag) war durch die Jahrhunderte hindurch der Tag an dem bei den Saisonarbeitern in der Landwirtschaft, den Dienstboten und den Mägden die alten „Arbeitsverträge“ endeten und neue abgeschlossen wurden. Wer keinen neuen Vertrag bekam verfiel in die Armut.

„Wir wollen diesen Brauch am 25. Juni 2017 um 15.00 Uhr übernehmen, natürlich etwas lustiger (die Sorgen sind ja weg) und deshalb an die Groov Terrasse Porz-Zündorf, Am Markt 4, 51143 Köln, ausweichen. Freuen würden wir uns wenn der ein oder andere uns begleiten würde“, so Peter J. Müller in seiner Pressemitteilung.

Quelle: Karnevalsgesellschaft Kölsche Sproch – Gesellschaft zur Pflege der Kölschen Lebensart gegründet 2015 e.V.

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