Kölsche Grielächer: Rudi Schetzke mit Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in Gold geehrt

Sessionsorden Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft von 1900 Köln e.V.
10. November 2017
Kinder- und Jugendtanzgruppe GA Flöhe unterstrichen bei 11.-im-11.-Feier ihrer Gesellschaft Jugendarbeit der Große Allgemeine
10. November 2017

-nj- Mit Feier zum 11.-im-11. im Saal Heumarkt des Hotel Maritim starteten die Kölsche Grielächer vun 1927 e.V., in ihr 91. Jahr nach ihrer Gründung in 1927. Bereits bei der Begrüßung am Einlaß, zeichnete Präsident Rudi Schetzke zusammen mit den Vorstandsmitgliedern die eintreffenden Damen und Herrn mit dem Damen- beziehungsweise Sessionsorden 2018 aus.

Neben einem gemütlichen Beisammensein, heiteren Gesprächen und Leckereien aus der Küche des Vier-Sterne-Hotels am Heumarkt, gehörte auch ein kleines, närrisches Programm zur Feier, das wie immer liebevoll durch den Literaten der vormals Kölsche Grenadeere, Roland Lautenschläger, zusammen gestellt war. Zum Start in diesen Part am Vorabend des 11. im 11. begrüßte Rudi Schetzke vom Podium nochmals herzlich in Grielächer-Manier, Mitglieder und Gäste, die sich wie Ludwig Sebus als Grand Senior des Kölsche Fasteleers oder Peter Raddatz („Dä Mann met dem Höötche“) auf die verbleibenden Stunden zum Sessionsstart in diesem Kreis freuten.

Das musikalische Aufspiel gelang hiernach routiniert wie eh und je den „Fidele Kölsche“, der der bunteste Spielmannszuges Köln ist und allein schon durch die Uniformen der neun Traditionskorps, Kölschen Originalen und dem „Jan un Griet“-Paar ein optisches Highlight sind. Vor dem gemeinsamen Essen nahm „Et Rumpelstilzje“ (Fritz Schopps) das Auditorium mit in den Märchenwald und brillierte mit seinen Reimen von der ersten bis zur letzten Silbe.

Die beiden weiteren musikalischen Auftritte („Sösterhätz“ und „Et fussisch Julche“, Marita Köllner) an diesem Abend, umrahmten sodann die Vereidigungen und Ehrungen, die wie bei vielen Karnevalsgesellschaften auch bei der KG Kölsche Grielächer zur Veranstaltung gehört.

Zu besonders hohen Weihen kamen sowohl der 1. Kassierer der Gesellschaft, Peter Muhrmann wie Grielächer-Präsident Rudi Schetzke, für deren karnevalistische Verdienste sich Besuch aus dem Maarweg, will heißen vom Festkomitee Kölner Karneval angesagt hatte. Im Namen des neuen Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn, dankte Michael Kramp (Mitgliederservice und Kommunikation) Peter Muhrmann mit dem Verdienstorden des FK in Silber. Noch eine Stufe höher würdigte das Festkomitee Rudi Schetzke. 1988 trat dieser in die Gesellschaft ein und wurde fünf Jahr später von seinen leider zu früh verstorbenen Vorgänger Heinz Schmitz in den Vorstand berufen. Auf Antrag von Heinz Schmitz wurde Rudi Schetzke 1998 als Vizepräsident vorgeschlagen und bei der Jahreshauptversammlung zum Präsidenten gewählt.

2005 folgte auf seine Anregung die Verleihung des „Grielächer des Jahrs“, mit der die Gesellschaft Kölner Persönlichkeiten ehrt, welche im Alltag, Beruf oder Karneval durch eine Tat oder Aussage im Sinne der Gesellschaft einer „Grielächerei“ auf sich aufmerksam gemacht haben. Nach 29jähriger Mitgliedschaft, wovon 24 Jahre dem Vorstand zuzurechnen sind, war der Vorstand der einstimmigen Meinung, daß jetzt die Verleihung des Verdienstordens in Gold des Festkomitees die passende Würdigung für ihren immer verschmitzt lächelnden Präsidenten sei. Dies bracht auch Michael Kramp zum Ausdruck der den mit Urkunde, Orden und Reversnadel Ausgezeichneten im Namen des Komitees und aller Karnevalisten die Glückwünsche überbrachte.

Mit dem achten Grielächer Verdienstorden zeichneten hiernach die Grielächer Jürgen Meinersmann aus. Zudem gehören nach dem Eid auf den Plaggen der Gesellschaft, nach erfolgreicher Hospitans, Michael Becker, Jacek Hutsch, Daniel Kreidt sowie Markus Kuhles zur grün-blauen Gesellschaft, die neben ihren Urkunden auch ihre Dutznamen erhielten und ab sofort auf die Namen „Beckers Schmal“, „Et Röggelche“, „Et Pittermännche“ und „Et Blösje“ hören.

Quelle (Text): © 2017 Niklas Jäckel/typischkölsch.de; (Fotos): Niklas Jäckel/typischkölsch.de und Herbert Radtke
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