1. Damengarde Coeln setzte mit „Gala Appell – Exerzieren für den guten Zweck“ Maßstab im Kölschen Fastelovend

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-hgj- Mit dem KunstSalon in der Brühler Straße, nutzte die 1. Damengarde Coeln eine sehr ausgewöhnliche wie stilvolle Location für eine Veranstaltungsart, die es sicherlich so noch nie in der Domstadt gegeben hat.

Mit ihrem „Gala Appell – Exerzieren für den guten Zweck“, setzte die Damen KG einen weitern Maßstab im Kölschen Fastelovend, da wie der Veranstaltungsname schon sagt, ein Benefiz hierhinter steckt. Dieser Rahmen war allerdings nur 111 Persönlichkeiten vorenthalten, da die Räumlichkeiten in der Brühler Straße 11-13 leider keine weiteren Möglichkeiten boten. Dennoch, für alle die hierbei Gast oder Mitglied waren, war dieser Abend ein ganz besonderes Erlebnis, welches schon vor betreten des Salons durch einen optischen Leckerbissen gekürt wurde.

Im Fackelschein begrüßten rund 20 uniformierte Funkinnen der 1. Damengarde die eintreffenden Gäste mit Pechfackeln und einem herzlichen „guten Abend“, worauf im KunstSalon die persönlichen Begrüßungen von Präsidentin Elena Navarini, Vize-Präsidentin Susanne Rupprich-Thakur und Schatzmeisterin Monika Kissling folgten.

Ein Gläschen Sekt, Kölsch vom Faß und reichlich Small Talk, verkürzte die Wartezeit an den Tischen bevor das Spektakel los ging. Mit bekannten Jazzklängen untermalte das Kohberg-Orchester vor dem Opening die Minuten vor der offiziellen Begrüßung von Elena Navarini, die hiernach die zehn Hospitantinnen an die Tische bat, welche Etageren als kleinen Vorgeschmack auf die kulinarischen Genüsse des Drei-Gänge-Menüs den Gästen ihrer Gesellschaft kredenzten.

Nach dem Einmarsch der 1. Coelner Damengarde in ihren blau-weißen Waffenröcken mit roten Applikationen, folgte ein lockeres Schunkeln auf dem Podium und an den Tischen, bis zwei Hospitantinnen den Regimentspfarrer des Corps Stefan Ehrlich für seine Segenswünsche auf die Bühne geleiteten. Alsdann folgte ein Schunkelmedley auf den durch Elena Navarini die Kampfansage an eine karnevalistische Verrohung wie am Elften im Elften folgte. Mit dem Ukas „Bildet eine Gasse“, wurde sodann durch die Präsidentin das Corps vorgestellt, wobei insbesondere die Hospitantinnen des ersten und zweiten Jahres, der Köbes, die Offiziere, sowie das Tanzpaar, Fahne und Standarte, wie der Vorstand in den Fokus rückten.

Hiernach sortierte sich die Mannschaft der Funkinnen, da mit dem Appell die Uniformabnahme, das Exerzieren und op kölsche Aat ein Stippeföttchen folgte, mit dem die Damen die Funken persiflierten. Im Anschluß an die Persiflage hieß es dann „Präsenteet üch op Damengarde Art“. Weiter im herrlich erfrischend Programm mit den Damen der 1. Damengarde Coeln 2014 e.V. mit dem Regimentstanz „Kölsche Mädcher“, und dem Chassieren von links nach rechts, bevor die Ehrengäste vorgestellt und Kurt Wietheger (Treuer Husar) zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Im weiteren Prozedere auf der Bühne folgten im närrisch militärischen Part die Begrüßung der Ehrenmitglieder und Förderer, welche neben der Sonderauflage des Gala Appell-Pins den neuen Sessionsorden der Gesellschaft überreicht bekamen. Mit der Vereidigung wurden sodann die Hospitantinnen des zweiten Jahres auf die Damengarde vereidigt, worauf sich Beförderungen und Aufnahmen in Corps á la Suite vor dem Garde- und Mariechentanz auf dem Podium abspielten.

Wie bei den Korpsappellen – der neun Kölner Traditionsgesellschaften – gehörten auch närrische Bühnenakzente zum Programm, wofür der kölsche Tenor Norbert Conrads eingeladen wurde, der nach dem Drei-Gänge-Menü, wie auch das Kohberg-Orchester den einzigartigen Abend im exklusiven Ambiente des KunstSalon abrundeten.

Zu ihrem Motto „Exerzieren für den guten Zweck“, sei an dieser Stell nur soviel verraten, daß die 1. Damengarde Coeln derzeit drei bis vier Projekte begleitet, die auch innerhalb der Session weiterverfolgt werden, damit die Spendensumme weiter wächst. Die Spendenübergabe erfolgt sodann nach den karnevalistischen Wochen der „fünften Jahreszeit“, wie beim Gala Appell von Susanne Rupprich-Thakur zu erfahren war.

Quelle (Text und Fotos): © 2017 Hans-Georg „Schosch“  Jäckel/typischkölsch.de
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