KG UHU verließ Heimatstadtteil Dellbrück zur Feier der großen UHU Prunksitzung

Colombina Colnia feierte Colombinen Nacht als närrischen Höhepunkt der Session 2018
27. Januar 2018
Närrischs Megaprogramm der 3. Prunksitzung begeisterte Publikum der Prinzen-Garde Köln bis zum letzten Takt
27. Januar 2018

-hgj/nj- Einmal in der Session verläßt die KG UHU ihren Heimatstadtteil Dellbrück, um im Saal der Kölner Flora in einem festlichen Rahmen statt in der Aula der Gesamtschule Holweide ihre Große UHU Prunksitzung zu zelebrieren. Heute war dies wieder einmal soweit, wofür Literat Michael Hebbinghaus die Prinzen-Garde Köln eingeladen hatte, die die Damen und Herren nach ihrem Smal talk im Foyer in die Sitzung führten. Mit dem Aufzug der Prinzen-Garde, die sich musikalisch und tänzerisch zum Kommando ihres Kommandanten Marcel Kappestein vorstellten, bezog auch der Elferrat unter Rainer Ott seine Sitzplätze, um einen Top Act nach dem anderen zu präsentierten.

Nach der Begrüßung durch UHU-Präsident Rainer Ott und der Verabschiedung des weiß-roten Korps, schenkte das Auditorium dem „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger Gehör, dem kein Kölsch zuviel ist und in seiner Redseligkeit über Erlebnisse und Erfahrungen seiner Karnevalsgesellschaft „Raderdolle Spritköpp“ von 1493 plauderte. Tach zesamme, sagten nach dem hervorragenden Redebeitrag des Sitzungspräsidenten sodann Peter Horn, F.M. Willizil und Christoph Manuel Jansen, die besser unter ihrem Bandnamen „KölschFraktion“ bekannt sind und herrlich selbstgemachte Lieder intonierten und das Publikum restlos begeisterten, wonach nach deren Zugaben das auch weiterhin echt Kölsch blieb.

Ihre Tänze präsentieren nach den drei Musikern die Damen und Herren der „Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen“, die hierfür zum modernen Hits in den Kostümen der guten alten Zeit, von typisch kölschen Berufen und Originalen übers Podium tanzten und erst nach ihren Zugaben die Bühne fürs JP Weber-Trio und King Size Dick räumen konnten. Zum Abschluß des ultimativ kurzweiligen Programms der ersten Abteilung gehörte nach den Musikstücken von Hans Gans („King Size Dick“), Jörg Paul Weber und seinen Musikern das Kölner Dreigestirn auf die die Bühne der Flora, die herzlich empfangen und gefeiert dem Publikum mit ihren von Herzen kommenden Worten und ihrem Sessionsmedley zurückwinkten. Bei diesem Besuch überraschte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn einen Herren der KG UHU, dem die Gesellschaft viel zu verdanken hat. Hierbei zeichnete Christoph Kuckelkorn Georg Blum als 1. Vorsitzenden mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber für seine zehnjährige Amtszeit als Senatspräsident aus, der seit drei Jahren in seiner 2 x 11jährigen Mitgliedschaft seiner Gesellschaft vorsitzt.

Die zweite Halbzeit eröffnete die Tänzer des Dellbröker Boore-Schnäuzer Ballett, die für diese Paradenummer wie immer mit ihrer Marie und ihrem Zebra erschienen waren und durch die Gäste ihrer Gesellschaft für Anmut und Grazie mit Lachflashs und anhaltendem Applaus vor ihrer Zugabe belohnt wurden. Mit einer Replik des Original-Plaggens der Dellbröcker Boore überraschte Rainer Ott zum Abschluß dieser im Kölner Karneval einzigartigen Programmnummer Heribert Althoff, den man vor seiner Verabschiedung in den Ruhestand zum Ende der Session für sein 50jähriges Bühnenjubiläum auf diese Weise Dank sagte.

Im weiteren Programm der zweiten Abteilung wirkten sodann Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ mit, bei dem Gäste und Elferrat wieder die Schulbank drücken mußten, sowie die „Räuber“, die die in ihrer musikalischen Vielfalt Lieder wie „Denn wenn et Trömmelche jeiht“, „Dat es Heimat“ oder „Für die Ihwigkeit“ mitgebracht hatten. Perfekt war sodann das Finale inszeniert, bei dem Star- und Soltrompeter zu seinen Kölner Melodien mit seiner Lasershow ein Feuerwerk abbrannte, daß – wie auch die andern Sitzungshöhepunkte – nach der Großen UHU Prunksitzung für ausreichend Gesprächsstoff im Foyer sorgte.

Quelle (Text und Fotos): © 2018 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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