Ballsaal im Dorint an der Messe platzte bei Sitzung der KG Kölle bliev Kölle aus allen Nähten

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-hgj/nj- 520 Gäste begrüßte die KG Kölle bliev Kölle im Bankettsaal des Hotel Dorint an der Messe, womit die Veranstaltung auch restlos ausverkauft war und leider aufgrund der Größe des Saales auch nicht erweiterungsfähig ist. Wie seit Jahren oblag es der KG „Eulchen“ der KG Rot-Weiß Habbelrath als Ehrentanzgruppe von Kölle bliev Kölle den Nachmittag zu eröffnen, die gleich zu Anfang die Hungucker der Prunksitzung em Kostümche waren.

Alsdann erfolgte die Begrüßung durch Wilfried Pfeifer als Präsident der 1960 gegründeten Karnevalsgesellschaft, der zusammen mit seinem Elferrat auf einen Elferrattisch verzichtet hatte, damit der Freiraum der Bühne den Künstlern mehr Platz bietet. Gleich nach dem Auftritt der KG „Eulchen“, überraschte das Kölner Dreigestirn die Gäste mit ihrem Besuch und steigerte hiermit die Stimmung zu Beginn der Sitzung, die weitere schwergewichtige Höhepunkte mit sich bringen sollte.

Hierfür zeichnete der neuen Literat Markus Engels verantwortlich, der in seiner ersten Session vollends durch seien Vorgänger Egon Münch unterstützt wurde, welcher sich nach 25 Jahren auf seine Altersruhesitz zurückgezogen hat. Mit den „Paveiern“, stand nach dem Trifolium gleich eine der besten Kölner Bands auf dem Podium des Dorint Hotels, die mit „Heimat es“, „Leev Marie“ und „Dat jeiht vorbei“ und anderen Liedern die Stimmung Richtung Zenit trieben.

Mit Comedian Christian Pape und dem „Mann im Pullunder“ (Dr. Stefan Bimmermann), zog lausbübischer Charme in den Saal, wobei musikalisch begleitet die scheinbaren Banalitäten des Alltags unter die Lupe genommen wurden. Wenn kölsche Ohrwürmer – begleitet von einer einzigartigen Percussion-Darbietung – angekündigt werden, handelt es sich immer um die „Klüngelköpp“, die nach der Comedyeinlage die Bühne für sich in Besitz nahmen und im weiteren Programmablauf bis zur Pause für einige Verzögerungen sorgten.

Dies war allerdings für Guido Cantz („Der Mann für alle Fälle“), sowie „De Höppmötzjer“ als Tanzgruppe der Kölner Narren Gilde, sowie „Wicky Junggeburth“ mit seinen Krätzchen weiter nicht so tragisch, da Kölle bliev Kölle recht gut im Zeitplan lag und jeder der Künstler auch noch eine Zugabe geben konnte.

Zum Trompetensolo von Bruce Kapusta wurde vom „Clown mit seiner Trompete“ die zweite Abteilung eröffnet, die durch seine närrischen Titel unter die Haut gingen und keinen Gast mehr auf seinem Stuhl ließ. Sein Herz über seine Alltagsprobleme schüttete danach Martin Schopps vor dem Publikum und dem Elferrat aus, der recht unzufrieden ist, da so mancher Schüler lieber seinen Hobby nachgeht als in der „Rednerschule“ anwesend zu sein, oder einfach nur den Unterricht stört.

Schon durch Wilfried Pfeifers Ankündigung der StattGarde Colonia Ahoj brach frenetischer Jubel aus, da die Damen und Herren der schwul-lesbischen, wie auch heterosexuellen Karnevalsgesellschaft bei jeder Veranstaltung in jedem Saal gefeierte Bühnenakteure sind, denen man gerne bei den Darbietungen ihrer Bordkapelle und des Shanty-Chors zuhört und sodann beim Spektakel des männlichen Tanzkorps zuschaut, wie dies noch nicht einmal eine Damenformation hinbekommen könnte. Nach dem Abzug der StattGarde dankte man nach diesem erstklassigen Programm dem überglücklichen Publikum, die zwischen Stühlen und Tischen bis zum letzten Ton der „Domstürmer“ und ihren Hits aktiv mitwirkten und sich erst zu Hause wieder nach den karnevalistischen Strapazen erholen wollten.

Quelle (Text und Fotos): © 2018 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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