Fidele Burggrafen: Marcus Schneider ist nun dienstjüngster Präsident des Kölner Karnevals

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-hgj/nj- Wenige Stunden vor dem Start des Kölner Rosenmontagszuges vereidigte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn in Begleitung seiner Vorstandsmitglieder Marcus Gottschalk und Bernd Höft den neuen Präsidenten der KKG Fidele Burggrafen Marcus Schneider, der die Nachfolge von Prof. Dr. Werner Becker antritt. Hierzu bat Christoph Kuckelkorn die anwesenden Präsidenten von EhrenGarde Köln (Hans-Georg Haumann), Kölner Narren-Zunft (Thomas Brauckmann), Prinzen-Garde Köln (Dino Massi), Sr. Tollität „Luftflotte“ (Harald Kloiber), sowie den bisherigen Präsidenten der Gesellschaft Werner Becker aufs Podium, die der Zeremonie beiwohnen sollten.

Hierbei schwor Marcus Schneider als dienstjüngster Präsident des Kölner Karnevals auf den neuen Plaggen der Gesellschaft, welcher von den Fidelen Burggrafen zum 90jährigen Bestehen der Gesellschaft im vergangenen Jahr gefertigt wurde. Nach dem Eid auf Plaggen, Gesellschaft und den Kölschen Fastelovend, legte ihm im Anschluß Werner Becker seinem Nachfolger die Präsidentenkette um und überreichte als zweites Insignia die Präsidentenpritsche.

Nach diesem Debüt, des bei der im letzten Jahre bei der Jahreshauptversammlung neugewählten Präsidenten, übernahm Marcus Schneider das Mikrophon und startete die Sitzung einer insgesamt sehr verjüngten KKG mit dem Einzug der Altstädter Köln, die sich vor dem Triumphzug über Kölns Plätze und Straßen auf einen ihrer letzten Aufzüge bei einer Sitzungsveranstaltung freuten.

Anschließend an ihre Darbietungen ihres Tanzpaares Carina Stelzmann und Philipp Bertram, sowie ihrem Regimentsspielmannszug, gehörte die Bühne im ausverkauften Festsaal des Pullman Cologne den „Domstürmern“, die hierbei ihren größten Hits wie „Ohne Dom, ohne Rhing, ohne Sunnesching“, Meine Liebe, meine Stadt, mein Verein“ und andere Lieder ihres Repertoires intonierten.

Sodann nahm das Kölner Dreigestirn letztmalig in ihrer Session die Bühne ihrer Residenz in Beschlag und wünschte nach dem herzlichen Empfang den man ihnen bereitet hatte, dem ekstatisch feiernden Auditorium einen wunderbaren Rosenmontag. Hierauf folgten die „Rednerschule“ von Martin Schopps und die „Micky Brühl Band“, die den feierenden Jecken in der Kölschen Hofburg musikalisch einheizten, sowie „Miljö“, die unter anderem ihren bisher erfolgsreichsten Hit „Su lang die Leechter noch brenne“ mitgebracht hatten.

Als Tanzgruppe begeistere nach den Zugaben der fünf „Miljö“-Musiker, die Cheerleader des 1. FC Köln, die seit 2006 die Tanzgruppe der Kölnische KG sind, und als reine Damenformation gewagte Heubungen wie auch Wurftechniken ohne Männerhände in Vollendung präsentieren. Laut, bunt und schrill wurde es danach mit dem quirligen Auftritt der Bonner Brass- und Marchingband „Querbeat“, die den Saal in eine nichtmehr steigerungsfähige Atmosphäre tauchten und das Finale „Kasalla“ überließ, die die erste von Marcus Schneider geleitete Große Kostümsitzung wenige Minuten vor Mitternacht beendete.

Quelle (Text und Fotos): © 2018 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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