Kölnische KG verwöhnte Männer bei Herrensitzung mit Genüsslichkeiten für Augen, Ohr und Magen

Blaue Funken wurden bei Festsitzung durchs rote Schwesterkorps überrascht
18. Januar 2019
Corps á la suite des Reiter-Korps „Jan von Werth“ stellte Herrenkommers Benefiz in den Vordergrund ihres Feierns
18. Januar 2019

-hgj/nj- Nonstop erlebten im prallgefüllten großen Saal der Sartory-Betrieb über 1.300 Männer die Herrensitzung der Kölnischen KG, die traditionell zuvor mit Hämmchen, Püree und Sauerkraut bei Kölsch und musikalischen Hits op d´r Quetsch von Andreas Konrad im Willi-Ostermann-Saal eröffnet wurde. Somit startete die Herrengemeinde nach dem Einlaß und der Begrüßung durch Präsident Dr. Johannes Kaußen recht früh und gut gelaunt ins gemeinsame Essen, damit bei Kölsch und kleinen Schnäpschen das Wochenende einmal anders anlaufen konnte als üblich.

Ab 20.00 Uhr widmeten sich die „Häre“ sodann anderen Gelüsten und erlebten hierbei im großen Saal die bunte Mischung des Kölschen Fasteleer, die durch das Korps des Reiter-Korps „Jan von Werth“ eröffnete wurde. Musikalisch spielten die Musiker der Korpskapelle die vier Schwadrone, das amtierende Jan und Griet“-Paar Wolfgang und Helga Arnold, sowie das Tanzpaar Britta Schwadorf und Florian Dick in den großen Saal. Sodann stand nach den Grußworten von Jan un Griet 2019 und den tänzerischen Darbietungen des Tanzpaares und des Tanz- und Reservekorps Guido Cantz auf der Bühne, der wie immer als „Der Mann für alle Fälle“ saftige Witze, scharfe Pointen und gute Ratschläge parat hatte.

Hellwach war man nach diesem erstklassigen Redebeitrag sowieso, bekam allerdings große Augen als die knackigen Damen der Fauth Dance Company die Bühne stürmten und hier in ihren Zirkuskostümen zu Kölner Hits übers Podium wirbelten und sogar auf den Tischen der ersten Reihen über den Köpfen der Herren tänzelten. Mit „Werbefachmann“ Bernd Stelter und Martin Schopps und seiner „Rednerschule“ hatte Literat Rudi Fries zwei Redner der ersten Garde gebucht, die ebenso schlagkräftigt sind wie Dr. Johannes Kaußen als Präsident der Kölnischen KG, der die sich lauthals unterhaltenden Gäste im Saal in wenigen Sekunden zwischen den beiden Rednern zu schweigen brachte und somit ein zuhören möglich machte.

Sozusagen auf den Tischen standen hiernach bei der Non-Stop-Sitzung die „Kerle“ zur Musik der „Klüngelköpp“, die mit ihren Hits „Kölsche Nächte“, „Bella Chiao“, „Met 4711 jedäuf“ und „Kölsche Fiesta“ sowie Trommel- und Lichtshow die Mauern zum wanken brachten. Herzlichst amüsiert zeigten sich die Herren über die Lacher die Dave Davis als ugandischer Toilettenmann „Motombo Ummbokko“ Allerlei taffe Sprüche parat hatte und hierbei kein alltägliches Genre ausließ.

Wer nach einer solch kurzweiligen Herrensitzung Lust auf grazile Frauenkörper verspürte, belohnte Johannes Kaußen mit der Ankündigung der „Cheerleader des 1. FC Köln“, die seit 2006 das Tanzcorps der Kölnischen KG sind. Hierzu zeigten die Cheers nicht nur ihre erstklassig einstudierten Tänze sondern auch vielfach Hebefiguren, die von den Herren im fast ausverkauften Saal mit Zurufen, Beifall und Forderungen nach Zugaben belohnt wurden. Zu guter Letzt gehörte das Podium den Musikern von „Querbeat“, die mit reichlich „Randale & Hurra“ im Finale ihren fetten Brassound in den Saal hämmerten, wonach für die Herren unbedingt eine mehrstündige Erholungspause im Foyer der Sartory-Betriebe oder der umliegenden Brauhäuser eingelegt werden mußte.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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