„Funke… janz höösch“ in der Flora – „Bläck Fööss“ treffen mit dem Funk Nr. 1 einen ihrer ersten Unterstützer

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Was im Jahr 2015 mit einem neuen und etwas ruhigeren Konzept begann, ist zu einem der Sitzungs-Highlights im Festkalender der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. geworden und hat seitdem viele Nachahmer gefunden. In diesem Jahr konnte die Sitzung „Funke… janz höösch“ mit ihrem fünften Geburtstag ein erstes kleines Jubiläum feiern und zieht immer mehr begeisterte Besucher in ihren Bann.

Die Stimmung im Saal

Alle Gäste lauschten mucksmäuschenstill den Rednern und Darbietungen und man hätte eine Stecknadel im Saal fallen hören. Dennoch gab es gerade bei den Reden immer wieder Begeisterungsstürme, die keinen Gast auf dem Stuhl hielten. Das genossen auch alle Redner, die sich beim Publikum für die „Stille im Saal“ und die Aufmerksamkeit bedankten.

Auch die ganz Kleinen gehören dazu

Fester Bestandteil im Programm der „Funke… janz höösch“ ist der Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken, denn genau in dieses Konzept paßen deren Tänze hervorragend, und so konnten die Pänz der Blauen Funken ihre Tänze zu kölschen Klassikern zum ersten Mal in der Session 2019 vor eigenem Publikum präsentieren.

Fünf Redner zum 5. Jubiläum

Blaue Funken-Literat Gerd Wodarczyk traf mit seinem Programm hundertprozentig den Geschmack des Publikums. Mit den fünf Rednern „Dä Tuppes vum Land“ (Jörg Runge), „Werbefachmann“ Bernd Stelter, Martin Schopps („Die Rednerschule“), „JP Weber“ (Jörg Paul Weber) und „Der Mann für alle Fälle“ Guido Cantz blieben keine Wünsche offen und auch die richtige Tanzgruppe hatte er gewählt: die Tänze des „Dellbröcker Boore-Schnäuzer Balletts“ paßten ideal in das Konzept der Sitzung, und mit dabei war sogar das Dreigestirn der KG UHU aus dem Jahr 1999 mit Kurt Richter, Hans-Jürgen Köber und Klaus Fischer.

Ein erstes Dankeschön

Die Proklamation war gerade erst vor zwei Wochen, aber die Blauen Funken wollten sich dem Kölner Dreigestirn 2019 gegenüber bereits dankbar erweisen und so erhielten sie für ihr Spendenprojekt „Kölsche Fründe“ einen Scheck in Höhe von € 555,00. Im Rahmen des Auftritts des Kölner Dreigestirns wurde dem Chef der Prinzen-Equipe Marcus Heller außerdem ein Gutschein für den Equipe-Abend überreicht. Dieser Gutschein geht zurück auf das Jahr 1996, als das damalige Kölner Dreigestirn der Blauen Funken diesen Abend eingeführt hat, um sich für die Unterstützung während der Session bei der gesamten Equipe zu bedanken. Es ist eine gute Tradition, die sich erhalten hat und die Blauen Funken laden seit jenem Jahr in jeder Session die gesamte Equipe des Kölner Dreigestirns zu einem Dankeschön-Abend in den Funkenturm ein.

Ein Wiedersehen mit einem Förderer der ersten Stunde

Zu einer besonders herzlichen Begegnung kam es dann beim Auftritt der „Bläck Fööss“: „Funk Nr. 1“ Hans Völler (92) ist mit seiner Frau ein treuer Besucher der Sitzung und so freute sich Erry Stoklosa sehr, daß er einen der Förderer in die Arme nehmen konnte, der die Band von Anfang an als damaliger Literat der Blauen Funken unterstützte.

Einen schönen Abschluß fand die Sitzung bei der anschließenden Runde mit musikalischer Begleitung im Foyer der Flora.

In der nächsten Session findet die Sitzung „Funke … janz höösch“ am 26. Januar 2020 wieder in der Flora statt.

Quelle (Text): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.; (Foto/s): Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Michael Nopens sowie Joachim Badura

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