Blaue Funken: Helmut Lohbüscher und 14 Korpskameraden veranstalteten 5. Benefiz-Sitzung für Longericher Hospiz

Fleischer-Sänger-Köln feierten 67. Sitzung mit Metzgern und Fleischern aus dem gesamten Bundesgebiet
2. Februar 2019
Sessionsorden Fleischer-Sänger Köln von 1902 e.V.
3. Februar 2019

-hgj/nj- Essentiell für die Blauen Funken, respektive gesagt für deren langjährigen Korpsadjutanten Helmut Lobüscher und weitere 14 Artilleristen der Kölner Funken blau weiß von 1870 e.V. ist es jenen Mitmenschen zu helfen, die nur noch kurze Zeit auf Mutter Erde verweilen und ihre letzen Tage und Stunden im Hospiz verbringen müssen. 2010 Hatte Helmut Lobüscher mit seinen Kameraden die Idee, daß man zugunsten des Hospizes im Johannes-Nepomuk-Haus eine Benefiz-Sitzung durchführen sollte.

Dies ließ sich recht bald umsetzten, da nicht nur die 15 Blauen Funken, sondern auch deren Ehepartner, aber auch Kölns zweitälteste Korpsgesellschaft hier hinter stand. Gleichwohl stieß man mit dieser einzigartigen Benefizveranstaltung bei den Künstlern des Kölner Karnevals Türen auf, die bereitwillig und ohne Gage zu einem guten Ergebnis beitragen mochten. Somit konnte die Benefiz-Sitzung im Pfarrheim Christ König in der Altonaer Straße erstmals stattfinden, welche heute Abend im zweijährigen Modus zum fünften Male dort stattfand.

Wie in den Jahren zuvor, beinhaltete der Eintritt zu moderaten Preisen neben dem ausgewogen närrischen Programm auch ein Büffet, welches von Salaten über Currywurst und Fleischkäse, bis hin zu belegten Brötchen, Suppe und anderen Leckereien reichte. Kölsch, Cola, Wasser und andere hochprozentige Getränke waren im Eintritt nicht enthalten, da man hiermit auch den Benefiz finanziert. Zudem hatten zwei Korpskameraden von Helmut Lobüscher diesjährig durch die parallel laufende Funken Kostümsitzung blau weiß ihre Teilnahme absagen müssen und im Gegenzug 600 Liter Kölsch gestiftet, dessen Einnahmen den Bewohnern des Hospiz zu Gute kommen, die im Durchschnitt nur ihre letzten neun Lebenstage im Johannes-Nepomuk-Haus verbringen können.

Die 199 Gäste und Blauen Funken, sowie die Heimleitung des Hospiz Barbara Wissen mit ihrer Vorgängerin Myriam Arenz, die das Pfarrheim füllten, waren begeisterten über die bunte Mischung des mit Herz arrangierten Programms, bei dem im Stadtteil Longerich-Gartenstadt neben der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Funken Artillerie blau weiß, Moderatorin Anna Vogt, „Ne Spetzboov“ Hans-Willi Mölders mit seinen Liedern, die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ sowie „Planschemalöör“ als Newcomer im Kölschen Fasteleer auftraten.

Desweiteren mischten Michael Hehn als „Dä Nubbel“, das Musikkorps Kölner Husaren grün-gelb, die Prinzen-Garde Köln, sowie die „Blömcher“ mit ihren närrischen Couples, „Kuhl un de Gäng“ und die „Filue“ zwischen 18.00 Uhr und 0.15 Ihr mit.

Aus den Erlösen der bisherigen vier Benefiz-Sitzungen der Jahre 2011, 2013, 2015 und 2017 wurden bisher € 15.000,00 gesammelt, die für die Sanierung von barrierefreien Naßzellen eingesetzt wurden. Als besonderen Sponsor dieser Veranstaltung hob Helmut Lobüscher mit Ewald Kappes (Schilder Express Kappes oHG) hervor, der in Folge zum fünften Male die Kosten der Sessionsorden für die Veranstaltung übernahm, und wie alle Künstler und ehrenamtlichen Helfer auf eine monetäre Zuwendung verzichtete. Dat es Karneval, dat es Fastelovend!

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von
typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!

image_pdfPDF erstellenimage_printInhalt Drucken