Stromlose Ader – …e jod Jeföhl!

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Niki Siegenbruck - Foto & Grafik, Köln - www.siegenbruck.de

 „Uns Sproch es Heimat“ – mit diesen Worten begrüßte der Präsident der Gesellschaft, Hans-Peter Houben, im wieder einmal ausverkauften Kristallsaal auf der Koelnmesse, seine Gäste zur diesjährigen Prunksitzung. In einer kurzen, aber launigen Ansprache – natürlich ‚op Kölsch‘- stellte er das Motto in den Mittelpunkt, welches die Gesellschaft auch zum Anlaß genommen hat, ganzjährig zu zeigen, was die Stromlose Ader ausmacht und ist: nämlich ‚e jod Jeföhl‘.

Hans-Peter Houben bedankte sich noch beim Publikum für deren Erscheinen und begrüßte einige der anwesenden Ehrengästen, wie zum Beispiel die zwei Mitglieder aus der Geschäftsleitung der Deutschen Telekom Service GmbH, Dieter Benz & Marco Holzwarth und Tom Heyder, Senior Vice President T-Systems International GmbH. Aber auch viele Präsidenten Kölner Karnevalsgesellschaften, ehemalige Kölner Dreigestirne und verdiente Mitglieder der eigenen Gesellschaft konnten unter den Anwesenden begrüßt werden. Aber auch Viktoria und Marc Metzger, die ganz privat die Sitzung besuchten, waren unter den Sitzungsgästen zu finden.

Nach der Begrüßung ließ der Präsident der Stromlosen, vorrangig jetzt in seiner Funktion als Sitzungspräsident, dann aber ohne Umschweife den Elferrat einmarschieren, damit die Sitzung endlich beginnen konnte.

Unterstützt vom Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ und unter dem Applaus der Sitzungsgäste durfte es endlich losgehen – der Startschuß für den Beginn des Sitzungskarnevals fiel dann auch endlich für die Stromlose Ader.

Nach einem fulminanten Start durch die „Fidelen Sandhasen“, die mit atemberaubenden Tanzeinlagen einmal mehr bewiesen, daß sie zu den besten Tanzcorps im Kölner Karneval gehören, kam es zum zweiten von noch vielen Höhepunkten: Bernd Stelter betrat die Bühne und ließ mit seiner Darbietung erahnen, dass es ein sehr unterhaltsamer Abend werden wird – typisch Stromlose eben.

Die „Bläck Fööss“, Guido Cantz („Der Mann für alle Fälle“), „Brings“ und „cat ballou“ gaben sich auf der Bühne die Klinke in die Hand, um bis zur Pause, die sich das Saalpublikum dann auch redlich verdient hat, die Stimmung von einem Höhepunkt zum Nächsten zu treiben.

Aber auch nach der Pause gab es kaum ein Ausruhen für das Publikum, denn „Motombo Umbokko (Dave Davis) und die „Höhner“ bereiteten den Weg für das Highlight des Abends: den Besuch des Kölner Dreigestirns! Dieses wurde unter frenetischem Jubel beim Betreten des Saals begrüßt und war auf der Bühne ein würdiges Trifolium für ihr närrisches Volk.

Diese tolle Stimmung wurde direkt von den „Paveiern“ aufgegriffen und zum Abschluß dieser Sitzung gab es einen musikalischen Auftritt, der den Kristallsaal noch einmal zum Kochen brachte.

Bis in die frühen Morgenstunden ließ man dann im Foyer der Abend ausklingen und war sich nach dieser Prunksitzung einig: Stromlose Ader? E jod Jeföhl!

Die Stromlose Ader bedankt sich beim besten Publikum im Kölner Karneval und startete auch direkt nach der Prunksitzung den Kartenvorverkauf fürs nächste Jahr, wobei mit der Kostümsitzung und der erneuten Teilnahme am diesjährigen Rosenmontagszug noch mindestens zwei Highlights in der laufenden Session anstehen.

Quelle (Text): KKG “Stromlose Ader” e.V. von 1937; (Foto/s) Niki Siegenbruck

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