Ohne Glas (und Müll und Krawall) mehr Spaß

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Die heiße Phase steht direkt vor der Tür: Am Donnerstag (28. Februar 2019) startet mit Weiberfastnacht der Straßenkarneval 2019. Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Köln verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Feiernden und Anwohner um. Neben zusätzlichen Müllbehältnissen werden außerdem Toiletten bereitgestellt. Das betrifft vor allem die Hotspots Altstadt, Kwartier Latäng und Südstadt.

ALTSTADT: An Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag, 1. März 2019, 8.00 Uhr, und am Karnevalssamstag, 2. März 2019, von 18.00 Uhr bis Karnevalssonntag, 3. März, 8.00 Uhr, gilt hier das bewährte Glasverbot. An den Zugängen zur Glasverbotszone werden von den Altstadtwirten, den Altstädtern Köln von 1922 und dem Festkomitee Kölner Karneval Pfandbecher ausgegeben, in die die Feiernden den Inhalt ihrer in Glas mitgebrachten Getränke vor Ort umgießen können. Diese Becher können an den Ausschankständen oder den Becherausgabestellen wieder abgegeben werden. Damit unnötige Wartezeiten an den Kontrollen vermieden werden können, geht ein Appell an alle Jecken: Nehmt am besten gar kein Glas mit!

KWARTIER LATÄNG:  Auch hier wird das Glasverbot zu folgenden Zeiten umgesetzt: Weiberfastnacht von 8.00 Uhr bis Karnevalsfreitag 8.00 Uhr, Karnevalssamstag von 15.00 Uhr bis Karnevalssonntag 8.00 Uhr, Rosenmontag von 15.00 Uhr bis Karnevalsdienstag 8.00 Uhr. Außerdem gilt in dieser Zone ein weiterentwickeltes Schutzkonzept, um den großen Zustrom in das Viertel zu überwachen und zu kontrollieren. Es werden an verschiedenen Punkten Bedarfssperren eingerichtet. Im Falle einer Auslastung von einzelnen Bereichen oder des ganzen Viertels werden die Bedarfssperren geschlossen, um die Sicherheit der Feiernden auf der Straße und in den Kneipen sowie der Anwohner zu gewährleisten. Einige Zugänge sind von vorneherein gesperrt, um den Zustrom besser steuern und eine Entfluchtung einzelner Bereiche sicherstellen zu können. Die Zugangsmöglichkeiten werden mit Überkopfbannern klar gekennzeichnet sein. Anwohnerinnen und Anwohner erhalten im Falle einer Sperrung bei Vorlage eines Ausweises Zutritt ins Kwartier Latäng.

Um unnötige Verdichtungen in einzelnen Bereichen zu vermeiden, wird auch das Mitführen von Musikanlagen insbesondere im Kwartier Latäng je nach Lage untersagt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich im Umfeld dieser Musikanlagen innerhalb kürzester Zeit große Menschentrauben bilden, die zu einer starken Verdichtung in diesem Bereich und damit auch einer Gefährdung der Feiernden und der Anwohnerschaft erheblich beitragen.

SÜDSTADT: In der Südstadt wird an Weiberfastnacht wieder wie im Vorjahr eine freiwillige Glasabgabe eingerichtet. Auch hier werden den Feiernden Becher zum Umfüllen ihrer in Glas mitgebrachten Getränke angeboten. Die Erfahrungen des vergangenen Jahres an Weiberfastnacht und dem 11. im 11. zeigen eine hohe Akzeptanz und eine deutliche Reduzierung von Glasflaschen und -scherben auf den Straßen und Plätzen.

Wo Glas benutzt werden kann, wo nicht und welche Alternativen es gibt: HIER erfährt man alles. Ausführliche Informationen rund um Karneval und zu Verkehrseinschränkungen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel sowie dem Lkw-Fahrverbot in der Innenstadt gibt es HIER.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

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