Fidele Burggrafen starten mit Großer Kostümsitzung an Karnevalssonntag ohne Müdigkeit in den Rosenmontag durch

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-hgj/nj- Als eine der letzten Kölner Karnevalsgesellschaften überschreitet die KKG Fidele Burggrafen die Ziellinie zum Rosenmontag mit ihrer Kostümsitzung als einzige Sessionsveranstaltung. Auch in diesem Jahr hatten die in 1927 gegründeten Fidelen Burggrafen zur Großen Kostümsitzung ins Pullman Cologne eingeladen und wurden regelrecht von Kartenanfragen überrannt.

Überrannt wird die Gesellschaft allerdings auch von der Tatsache, daß man innerhalb weniger Jahre seine Mitgliederzahlen vervielfachen konnten, da in 2017 der Generationswechsel neben neuen Ideen auch den vorerwähnten Zulauf mit sich brachte. Wie bereits in der vergangenen Session in der Marcus Schneider von Christoph Kuckelkorn zum neuen Präsidenten der KKG vereidigt wurde, verfolgten zahlreiche hochrangige Kölner Karnevalspräsidenten die Große Kostümsitzung. So unter anderem die Präsidenten Hans-Georg Haumann – EhrenGarde der Stadt Köln, Gabriele Gerád-Post – Kölsch Madämcher, Dino Massi – Prinzen-Garde Köln, Rüya Gazez-Krengel – Schmuckstückchen, Markus Simonian – Treuer Husar, zahlreiche „Medienklaafer“ des Presseprecherstammtischs Kölner Karnevalsgesellschaften und andere hochrangige Köpfe des Kölner Lebens.

Zusammen mit dem Traditionskorps der KG Treuer Husar, zog der Elferrat in sein Gestühl, wonach, – wie könnte es anders sein – das kostümiert und maskierte Publikum von Präsident Marcus Schneider herzlichst begrüßt wurde. Sodann begannen die Treuen Husaren mit ihrem Sessionsprogramm, welches neben heiteren Kölner Karnevalsmärschen auch die Tänze des Tanzpaares und des Tanzkorps zu Husarenklängen beinhaltete.

Gleich hiernach überraschte die traditionsverbundene, aber auch moderne Familiengesellschaft mit dem Auftritt der „Klüngelköpp“, die die Gäste während ihres musikalischen Intermezzos auf den Beinen hielten, so daß die meisten Sitzungsbesucher zu Klängen wie „Kölsche Fiesta“, „Stääne“ und den anderen Hits schunkelten, sangen und tanzten. Ein weiteren „hochprozentigen“ Kracher holte Marcus Schneider mit Volker Weininger aufs Podium, der als „Sitzungspräsident“ die Sitzungsleitung in seiner Bierlaune an sich riß und vor den „Bläck Fööss“, mit Standing Ovations verabschiedet wurde.

Nach dem furiosen Musikbeitrag der „Bläck Fööss“ – leider ohne den erkrankten „Bömmel“ Lückerath -, die neue Hits („Su schön wie Augenblecklich“) und Evergreens („En unserm Veedel“, Am Bickendorfer Büdche“) präsentierten, gehörte die Bühne dem Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“, die heute in vielen Häusern unterwegs waren und somit in den bekanntesten karnevalistischen Festsälen Abschied vom Sitzungskarneval nahmen. Im Schulunterricht der „Rednerschule“ von Martin Schopps, drehte sich nach der „Luftflotte und vor den Liedern der „Höhner“, dessen Rede überwiegend um die Mißstände der deutschen und internationalen Politik, die vom Publikum mit reichlich Applaus und Zugaben quittiert wurden.

Nach dem bombastischen Auftritt der „Höhner“, sahnte Nicci Kempermann mit ihrer Band „Kempest Feinest“ ab, die die Kölsche Musiklandschaft mit reichlich „frechen“ und taffen Songs seit einigen Jahren bereichert, wonach die Kölner Karnevalsgesellschaft Fidele Burggrafen, das Kölner Dreigestirn in dem Fest- und Bankettsaal der „Kölsche Hochburg empfing, die vor ihrem Triumphzug am morgigen Rosenmontag von Gästen und Gesellschaft auf Händen getragen und gefeiert wurden.

Zum Abgesang der letzten Sitzung im Pullman Cologne des diesjährigen Sitzungskarnevals gehörten zwei weitere Garanten des Frohsinns zum Programm. So die „Domstürmer“ mit ihren Ohrwürmern“ und „Kasalla“ die wie die „Domstürmer“ ganz weit oben bei den Fans der Kölschen Musik angesiedelt sind, wonach bis in die Nacht in Foyer und der Bar e.l.f. weitergefeiert wurde.

Zu der Präsentation im Kölner Rosenmontagszug ihrer lila-grün-gelben Gesellschaft verriet Pressesprecherin Steffi Weber, daß die Fidelen Burggrafen einen neuen Festwagen haben, der allerdings wegen der Aufbauten als Indoor-Spielplatz mit zahlreichen besonderen Effekten aufgrund der Sturmwarnung vom Festkomitee aus dem Zuge genommen wurde. Dies stimmt die KKG ein wenig traurig und wird sicherlich Morgen beim Fußmarsch nicht all zu sehr ins Gewicht fallen, da die Familiengesellschaft aller Altersklassen von den Kindern bis zu Altkarnevalisten auch so ihren Spaß am Zoch der Züge haben wird.

Quelle (Text und Fotos): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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