Tanzgruppe und neuer Vorstand der KG Original Kölsche Domputzer zeigen jedem ihr ausgeprägtes Wirgefühl

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-hgj/nj- Einen Wandel in der Vereinsstruktur spürt man derzeit bei der KG Original Kölsche Domputzer, die sich bei ihrem in diesem Jahr neugewählten Vorstand deutlich verjüngt haben und für die Zukunft ein reichlich mit Ideen geschnürtes Paket mit sich tragen. Bevor nun alle Ideen nochmal durch die Prüfung des Vorstandes laufen, steht jetzt erst einmal die Session vor der Tür, welche heute Abend in der Schützenhalle Dünnwald eröffnet wurde.

Gleich zu Beginn begrüßte Udo Beckers als langjähriger Literat und neugewählter 1. Vorsitzender die rund 340 Gäste und 120 Mitglieder von Gesellschaft und Tanzcorps, wonach er das Mikrophon an Wolfgang Bartel (Vorsitzender Festausschuss Ehrenfelder Karneval, sowie Präsident und 1. Vorsitzender KG „Drügge Pitter“) zur Moderation des Abends der Großen Sitzung zur Sessionseröffnung weiterreichte. Nach dessen Begrüßung des jecken Volks in der Josef-Barten-Halle, spielte die Korpskapelle des Reiter-„Korps Jan von Werth“, die vier Schwadrone der Traditionsgesellschaft auf die Bühne, die nicht ohne ihr Tanzpaar Britta Schwadorf und Florian Dick, sowie das seit einer Woche amtierende „Jan un Griet“-Paar Dirk und Jackie Kenntner gekommen waren.

Nach dem musikalischen Stelldichein der Musiker, gehörte das Kommando dem Kommandanten des Tanz- und Reservekorps Horst Eichholz, der sodann die Bühne für die Tänze der Marketenderin mit ihrem Tanzoffizier und den Herren des Tanzkorps frei machte. Alsdann grüßten vor der Zugabe der aller Tänzer „Jan un Griet“ im Lichterschein der Bühne, die herzliche Worte für die Gäste der Domputzer fanden.

Vor der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“, die mit ihren Darbietung brillierten, stand Frank Friederichs in der Type als „Ne Spätzünder“ auf dem Podium und hatte einen Lacher nach dem anderen fürs Publikum parat. Im Anschluß an die Greesberger „Pänz“ wechselte das Genre der Sessionseröffnungsitzung bei den beiden nächsten Programmnummern ins Musikalische, bei man die Band „StadtRand“ und die „Drummerholics“ gegrüßte.

Für die Eröffnung der zweiten Abteilung hatte Udo Beckers den „Tuppes vum Land“ (Jörg Runge) gewinnen können, der Jahr für Jahr ein fester Bestandteil der Sitzungen dieser Gesellschaft ist. Nach dessen gefeierter Reimrede und Zugabe standen die Musiker von „Lupo“ auf den karnevalistischen Brettern in Köln-Dünnwald, die ihr Repertoire von altbekannten Hits bis hin zu neuen Liedern für die Session gestreckt hatten.

Vor dem Finale mit „Kölschraum“ stand für die Domputzer mit ihrem eigenen Tanzcorps „Original Kölsche Domputzer“ das Highlight des Abends auf der Bühne, wobei Gastraum und Foyer menschenleer gefegt vorzufinden waren. Hier sah man wieder, daß auch die Tanzcorps von Kölns kleiner Karnevalsgesellschaften ganzjährig mit viel Akribie proben und ein unbeschreibliches Wirgefühl haben, da ihnen der Karneval genauso am Herzen liegt, wie auch zahlreiche Ehrengäste und befreundete Kölner Karnevalsgesellschaften dem jungen Vorstand nach der Sitzung bestätigten.

Quelle (Foto): © 2019 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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