Kölsche Narren Gilde holte als Überraschung Gemeinschaftstanz von 15 Kölner Tanzgruppen aufs Podium im Maritim Hotel

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-hgj/nj- Bereits 90 Minuten vor dem Beginn Mädchensitzung der Kölsche Narren Gilde, stürmten die Mädels, Mädcher und Madämcher am Nachmittag das Foyer zwischen Saal Heumarkt und dem großen Festsaal im Maritim Hotel. Somit verschafften sie sich abseits des Alltagsstreß und fern von ihren Männern, Freunden und Lebensgefährten genügend Zeit zum gemeinsamen Warm-up.

Rund eine dreiviertel Stunde vor dem Einmarsch der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“, der Musikkorps „Kölner Husaren grün-gelb“ und des Elferrates, wurden sodann die Tische bezogen, womit man sich den besten Platz und freien Blick zur Bühne sicherte. Nach der kurzen und wie immer äußerst charmanten Begrüßung durch Narren Gilde-Präsident Helmut Kopp, präsentierten die „Kölsche Stännefleejer“ ihre Tänze mit zahlreichen Hebungen und perfekten Schrittkombinationen, sowie zuvor die Musiker der grün-gelben Husaren – als Ehrenmusikzug der Kölsche Narren Gilde – ihre für diese Session einstudierten Märsche.

Passend zum Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe gehörte hiernach im Programm der Besuch des Kölner Kinderdreigestirns, die die Herzen und Gefühle der Mädels im Saal erweichten und zahllose Emotionen freisetzten. Bei den nächsten drei karnevalistischen Acts setzte die Kölner Karnevalsgesellschaft mit den Farben Purpur und Schwarz auf „Kasalla“ mit ihren Liedern „Alle Jläser huh“, „Dausend Levve“, „Pirate“ und „Die jode ahle Zick vun Morje“, wie auf „Die Rednerschule“ von und mit Martin Schopps und sodann auf das Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ aus Oberlar im Westerwald.

Als Überraschung standen danach vor dem Besuch des Kölner Dreigestirns und der Pause, die Tänzerinnen und Tänzer von 15 Kölner Tanzgruppen auf der Bühne, die am Sonntag zuvor bei der Matinee zugunsten des Kölner Rosenmontagszuges in der Philharmonie als Gemeinschaftstanz der Kölner Tanzgruppen mitgewirkt hatten. Hierbei überzeugten die Jungs und Mädels von „Kammerkätzchen und Kammerdienern“, „Kölsch Hännes´chen“, „Rheinveilchen“, „Winzer und Winzerinnen vun d´r Bottmüll“, „Kölsche Greesberger“, „Höppemötzjer“, „Agrippina Colonia“, der „Pänz us dem ahle Kölle“, „Kölsche Stäänefleejer“, Sr. Tollität „Luftflotte“, „Blaue Jungs“, „Rheinmatrosen“, „Original Matrosen vum Müllemmer Böötche“, sowie „Echte Fründe“ und „De Heinzelmännche zo Kölle“ das Publikum, welches fast ausnahmslos diese karnevalistischen Höchstleistung stehend verfolgte.

Der Regimentsspielmannszug der Prinzen-Garde holte die holde Weiblichkeit, die heute einmal ohne nachmittägliche Hausarbeit auskommen mußte, wieder mit in den Bankettsaal des Maritims, worauf auch das Tanzpaar und das Tanzkorps sich im Fokus der Scheinwerfer bestens präsentierten. Nach den Ohrwürmern der „Höhner“ und ihrem neuesten Song „Anna Havanna“, gehörte das Podium Guido Cantz als „Mann für alle Fälle“, der nach seiner Zugabe für „cat ballou“ und deren Hits Platz machte.

In der Zielgeraden stand sodann die StattGarde Colonia Ahoj mit ihrem Stammboot (Bordkapelle, Shanty-Chor und Tanzkorps) auf der Bühne, die durch Musik, Gesang und insbesondere durch die jungen und agilen Tänzer brillierten. Nach ihren stehenden Ovationen für die StattGarde, konnten die Damen im ausverkauften Saal gleich stehenbleiben und die „Klüngelköpp“ empfangen, die den Mädchen zeigten „Wo die Stääne sin“, 1.000 Näächte“ mit ihnen durchlebten, „Bella Ciao“ sangen und es „Immer widder dun“ würden. Hiermit endete der perfekte Hausfrauennachmittag, für den im Verlauf der Sitzung für die 2021er Auflage schon zahlreiche Karten vorbestellt wurden.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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