400 jecke Wiever begleiteten Stadtprinzenpaar der Stadt Hamm zu Mädchensitzung der Kölsche Domputzer

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-hgj/nj- In den ausverkauften Saal der Stadthalle Mülheim zogen am Nachmittag die zahlreichen Kölschen Künstler der „fünften Jahreszeit ein, die heute im Programm der KG Original Kölsche Domputzer für ordentlich Stimmung sorgten. Hierbei begrüßten sie die Mädels mit Standing Ovations und wurden nach ihren Auftritten ebenfalls in dieser Stimmung mit vielen Emotionen und herzlichen Gesten verabschiedet. Neben der Pressesprecherin der KG Blau-Rot-Rot Susanne Kleinen, war nur noch Monika Busbach Ehrengast der Domputzer, durch deren Verbindungen und Organisation in diesem Jahr gleich 400 jecke Wiever aus Hamm die Stimmung im Saal hochleben ließen, welche mit acht modernen Reisebussen zusammen mit dem amtierenden 56. Stadtprinzenpaar „Prinz Uwe II.“ (Stomin) und „Prinzessin Stefanie“ (Wagner) angereist waren.

Nicht mit den eigenen Kräften ihres Tanzcorps „Kölsche Domputzer“, sondern mit den Musikern des Musikzuges „Domstädter“ wurde die Mädchensitzung zum Einzug des Elferrates eröffnet, wobei das weibliche Publikum gleich zu Beginn der Sitzung sich stehend an den stimmungsvollen Medleys und Potpourris erfreute. Erneut Besuch erhielten die Domputzer nach dem Ausmarsch der „Domstädter“ durch zwei Gäste der Schängelstadt Koblenz, womit die beiden rüstigen Rentner aus Leidenschaft „Willi und Ernst“ (Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum) gemeint sind, die bei so viel weiblicher Präsenz charmant wie eh und je auf „Brutschau“ waren und dennoch ohne einen neuen Fang an den Zusammenfluß von Rhein und Mosel zurückkehren mußten.

Mit „Wolkenplatz“, Su lang de Leechter noch brenne“, „Schöckelpääd“ und weiteren Songs ihres Liedgutes, trieben Max Eumann, Mike Kremer, Sven Löllgen, Simon Rösler und Nils Schreiber, die jetzt schon explodierende Stimmung weiter nach oben, so daß die fünf Musiker von „Miljö“ nicht mit einer Zugabe von der Bühne gelassen wurden. Witze und Zoten, Anspielungen und die Einbeziehung von Gästen in seinen Vortrag gelang nach „Miljö“ wieder Marc Metzger, der in seiner Rolle als „Blötschkopp“ auch seine Ehefrau durch den Kakao zog.

Nach den „Paveiern“ mit „Sieben Nächte lang in Amsterdam“, „Leev Marie“, „Kumm Mädche danz“, „Heimat es“ und „Ich werd´ Dich lieben“ machten die „Paveier“ aus der Müllemer Stadthall´ einen Tanzsaal für die Mädels, die sodann dem Kölner Dreigestirn und der Präsidentenwache von Dino Massi der Prinzen-Garde Köln vor der Pause zujubelten und sich bei Prinz, Bauer und Jungfrau für Selfies zur Verfügung stellten. Im Übrigen wurde Jochen Kötscher (70), als Kölns ältestes Mitglied eines Tanzcorps durch das Trifolium geehrt, welcher hierfür den Sonderorden samt Urkunde für sein jahrzehntelanges Engagement für seine „Original Kölsche Domputzer“ erhielt.

Aus der Pause zurück im Saal begeisterten die Tänzerinnen und Tänzer der „Original Kölsche Domputzer“ das närrische jecke Auditorium, die nach ihren Zugaben die Bühne für die Hits und Lieder von „cat ballou“. „Domstürmer“ und „Kasalla“ frei machten. Hiernach gehörte das Foyer den Mädels, Wievern und Madämchen, die zusammen mit der KG weiterfeierten und gleichzeitig reihenweise ihre Karten für die kommende Session 2021 vorbestellten.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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