Treuer Husar verfügt seit Prunk- und Kostümsitzung über katholischen und evangelischen Seelsorger für seine Korpsmitglieder

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-hgj/nj- In Kölns bekanntester und ältester Festhalle hatte die KG Treuer Husar sein Lager für die heute Abend stattfindende Große Prunk- und Kostümsitzung aufgeschlagen, die wie kein anderer Saal zu dem herzlichen Traditionskorps paßt. Neben einer Vielzahl von Ehrengästen (Katarina Barley – Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Abraham Lehrer – Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Felix Schottland – Vorstand der jüdischen Gemeinde Köln und Msgr. Robert Kleine – Kölner Dom- und Stadtdechant sowie Regimentspfarrer des Treuen Husar und weiteren Ehrengästen) war der große und wundervoll dekorierte große Saal des zwischen 1441 und 1447 errichteten Gebäudes bis auf den letzten Platz gefüllt.

Unter dem Kommando von Hartmut „Harry“ Kramer zog pünktlich um Viertel vor Acht das blau-gelbe Korps zusammen mit den „Husaren Pänz“ aufs Podium und begleitet hierbei ihren Präsidenten Markus Simonian mit dessen Elferrat an deren Elferratstisch. Kurz, knapp, herzlich und charmant fiel alsdann die Begrüßung aller Gäste durch Markus Simonian aus, der das Mikrophon an seinen Korpskameraden und Kommandanten „Harry“ Kramer weiterreichte, welcher vor dem Bühnenspektakel seinen Gruß an Auditorium in Kostüm, Uniform oder Abendgarderobe richtete.

Nunmehr zeigten die Kinder- und Jugendlichen der „Husaren Pänz“, ihr Können auf dem Podium, die sich an Aschermittwoch von ihren guten Seelen Sonja und Tom Hoffmann verabschieden müssen, die seit zehn Jahren die Leitung der „Pänz“ inne haben und die Kinder- und Jugendtanzgruppe zu dem geformt haben, wo diese Nachwuchsakteure im Kölner Karneval heute steht. Nach ihrer Zugabe, die wie zuvor alle anderen Tänze mit großem Beifall vom gutgelaunt feiernden Publikum belohnt wurde, gehörte die Bühne neben dem Musikkorps, dem Tanzpaar Kevin Köppe und Clara Scheuer, welche zusammen mit 18köpfigen Tanzkorps eine Mischung aus kölschen Karnevalsschlagern und tradierten Husarentänzen präsentierten.

Im Programmplan von Dirk Lüssem als Literat des Treuen Husaren, stand nun der Auftritt der „Micky Brühl Band“, die aufgrund zweier Ehrungen und einer Ernennung wenig später ihre Sessionshits intonieren konnten. Zu diesem in Köln wichtigen Prozedere bat Husaren-Präsident Markus Simonian zusammen mit Josef Schopp (Chef des Corps à la Suite) Henrik Biergans und Abraham Lehrer auf die Bühne, die beide ab sofort ehrenhalber Rittmeister à la Suite der Gesellschaft sind. Dritter im Bunde ist Pfarrer Markus Herzberg, welcher durch den Präsidenten zum Regimentspfarrer ernannt wurde. Wie Msgr. Robert Kleine, der katholischer Pastor ist, betreut nun auch Markus Herzberg als evangelischer Pfarrer die Schäfchen der Traditionsgesellschaft, womit jeder Husar seinen Ansprechpartner bei den Seelsorgern hat.

Alsdann erklungen die Hits von Micky Brühl und seinen fünf Bandmitgliedern, bei dem es kein Gast mehr auf dem Stuhl hielt, wonach nach den Witzen über Alkohol, die KG „Raderdolle Spritköpp von 1493“ und alltägliche Thekenszenarien „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger einen Applaus nach dem anderen für sich verbuchen konnte. Vor den beiden Redner von Kölns erster Garde, Bernd Stelter („Der Werbefachmann“) und „Blötschkopp“ Marc Metzger, hatten die „Bläck Fööss“ ihren großen Auftritt, die das Publikum passend zu deren 50. Jubiläum in diesem Jahr sehr emotional feierte.

Besuch – von dem ebenfalls wie der KG Treue Husar in 1925 gegründeten Reiter-Korps „Jan von Werth“ – bekam das blau-gelbe Korps gegen 23.00 Uhr, die von ihrer Korpskapelle in den Saal und auf die Bühne gespielt wurden und sodann mit ihrem Programm mit Tänzen ihrer Marketenderin Britta Schwadorf, Tanzoffizier Florian Braun und den Herren der 1. Schwadron als Tanz- und Reservekorps begannen. Musikalisch wie man zu den Klängen des eigenen Musikkorps begonnen hatte, beendeten die „Höhner“ mit ihren Liedern und die „Klüngelköpp“ mit ihren Hits den Abend in Kölns guter Stube, wonach abschließend die Nachfeier im Foyer des Hauses bis gegen 3.00 Uhr weiterging.

Quelle (Text und Fotos): © 2020 Hans-Georg „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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