Beiträge vom 06.02.2016-08.02.2016


Montag, 8. Februar 2016
Rosenmontag-Zwischenbilanz des Ordnungsdienstes

Kaum Probleme, beste Stimmung

Die Koordinierungsgruppe im Rathaus arbeitet sei 7.30 Uhr. Das Ordnungsamt ist seit 6.00 Uhr im Frühdienst mit 35 Kräften im Bereich Altstadt/Dom/Rhein im Einsatz. Die werden am späten Nachmittag von 25 Kräften der Spätschicht abgelöst. Weitere 20 haben ihren Dienst im Zülpicher Viertel um 14.00 Uhr angetreten. Sie werden unterstützt von 17 städtischen Freiwilligen an den Glaskontrollstellen, da dort ab 15.00 Uhr wieder Glasverbot besteht. An den Glaskontrollstellen arbeiten 75 Kräfte eines privaten Sicherheitsunternehmens. Im Frühdienst waren die Einsatzkräfte wieder präventiv im Rahmen der Zugwegsicherung unterwegs. In einigen Fällen mussten sturmgefährdete provisorische Einrichtungen, Pavillons, Schirme und Verkaufsstände abgebaut werden. Die Feuerwehr wurde über ein teilweise gelöstes Werbebanner an der Bischofsgartenstraße informiert und hat dieses entfernt.

Bis 16.00 Uhr wurden vier Männer beim Wildpinkeln erwischt und müssen mit einem Bußgeld rechnen. Zwei weibliche Jugendliche wurden beim verbotenen Rauchen erwischt, sechs weitere beim Alkoholtrinken. Bei drei männlichen Jugendlichen wurde verbotener Alkohol gefunden. In 33 Fällen wurde Jugendliche präventiv auf Alkohol- und Nikotinmissbrauch angesprochen. Fünf aggressive Bettler erhielten Platzverweise. Bei den Gewerbeverstößen gab es fünf fliegende Händler, deren Waren sichergestellt wurden. Außerdem zwei Fälle von unerlaubter Sondernutzung. Eine hilflose Person wurde an den Sanitätsdienst vermittelt. Eltern, die ihren sechsjährigen Sohn vermißten und sich an die Einsatzkräfte im Außendienst gewendet hatten, konnten ihr Kind nur wenig später bei den Maltesern wieder in die Arme schließen.

Der Verkehrsdienst des Ordnungsamtes hat in der Nacht um 2.30 Uhr den zweiten Teil der Aktion „Klingelmäuse“ rund um den Chlodwigplatz gestartet. 37 Kräfte waren bis 8.30 Uhr im Einsatz, um Fahrzeughalter noch schnell zum Wegsetzen ihrer falsch geparkten Wagen aufzufordern. Trotz der gleichen Aktion in der Vornacht waren schon wieder 72 Fahrzeuge so abgestellt, daß sie die Aufstellflächen, Flächen für Unfallhilfsstellen, Medien oder die Abfallwirtschaftsbetriebe und den Zugweg blockierten. Sieben Halter konnten erreicht werden und ihre Fahrzeuge versetzen. 65 wurden abgeschleppt, insgesamt 158 erhielten ein Knöllchen. In der Alteburger Straße wurde ein Fahrzeug mit gefälschten Kennzeichen angetroffen. Die Polizei wurde eingeschaltet, das Fahrzeug anschließend vom Verkehrsdienst sichergestellt. Die gesamte Aktion „Klingelmäuse“ verlief in einem deutlich ruhigeren Umfeld als in der Nacht davor. Die Polizei war nach den Vorfällen in der Vornacht (offene Aggressionen, Massenschlägerei, Flaschenwurf in Richtung einer Einsatzkraft) informiert und deutlich präsent.

Und das war der Karnevalssonntag

Am gestrigen Sonntag gab es kein Glasverbot. Das Ordnungsamt war von 10.00 Uhr am Morgen bis 8.30 Uhr am nächsten Morgen mit insgesamt 116 Außendienst- und Leitungskräften im Einsatz.

Der Ordnungsdienst war zunächst entlang des Zugweges und dann bis 1.00 Uhr am nächsten Morgen im Bereich Altstadt/Dom/Rhein unterwegs. Im Zülpicher Viertel wurden zwei Einsatzkräfte in Zivilkleidung eingesetzt, die ihre Beobachtungen übermittelten. Die Polizei war in diesem Bereich wieder verstärkt präsent. Zur Vorbereitung des Zuges in Porz war der Verkehrsdienst dort am Vormittag mit acht Kräften im Einsatz. Dort mußten entlang des Zugweges 21 Fahrzeuge abgeschleppt und 28 verwarnt werden. 24 Fahrräder mußten sichergestellt werden. Drei Mitarbeiter/innen des Ordnungsdienstes begleiteten diesen Zug, zehn weitere die Schull- un Veedelszöch. Weitere Vorortzüge wurden von acht Kräften des Verkehrsdienstes zivil in kleinen Teams begleitet.

Der Ordnungsdienst hat 107 Jugendschutzkontrollen und Präventivgespräche durchgeführt. Dabei wurden 16 Verstöße festgestellt. In zehn Fällen wurde unerlaubter Alkoholkonsum unterbunden, in zehn Fällen Zigarettenkonsum. Wildpinkler wurden nicht angetroffen. Zwei Platzverweise wurden wegen aggressiven Bettelns ausgesprochen, vier hilflose Personen dem Sanitätsdienst zugeführt. Bei 11 Gewerbekontrollen wurden in neun Fällen Verstöße wie fehlende Erlaubnis, illegaler Ausschank oder Betrieb außerhalb der Öffnungszeiten festgestellt. 15 Personen wurden im Rahmen des Aufenthaltsgesetzes kontrolliert, dabei wurden keine Verstöße festgestellt. Vor einem Kiosk an der Bahnhofstraße in Porz wurde eine große Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch gezielte Kontrollen und Ansprachen sukzessive verkleinert. Die Polizei wurde frühzeitig informiert.

Ab dem Nachmittag wurden erste Präventivmaßnahmen im Hinblick auf den für Rosenmontag angekündigten Sturm ergriffen. Der Zugweg wurde zusammen mit Vertretern von Festkomitee, Polizei und anderen städtischen Ämtern auf kritische Punkte und Bereiche überprüft. Anschließend wurden erste Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. In diesem Zusammenhang hat die Stadt Köln unmittelbar begonnen, die Planen von den Zäunen an den Glasverbotskontrollstellen zu entfernen und die Zaunelemente zu sichern. Danach gab es die ersten Präventivgespräche für Außengastronomien.

Im Zülpicher Viertel mußten kurz nach 21.00 Uhr die Zülpicher und die Heinsbergstraße gesperrt werden. Ab 22.00 Uhr wurden die Gaststätten aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen, um Lärmbelästigungen zu reduzieren.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Montag, 8. Februar 2016

Montag, 8. Februar 2016

Montag, 8. Februar 2016
Polizei Köln: Bisherige Karnevalsbilanz

Nachtrag zur Pressemitteilung vom 7. Februar, Ziffer 3

In der Nacht zum Rosenmontag (8. Februar) haben mehrere Schlägereien die Polizei Köln in Atem gehalten. Zwei Polizeibeamte wurden verletzt. Mit konsequentem Einschreiten und zahlreichen Einsatzkräften im gesamten Stadtgebiet sorgte die Polizei für Sicherheit.

Gegen 19.30 Uhr wurden die Beamten zunächst zu einem Raubdelikt in einem Festzelt in Köln Brück gerufen. Sofort attackierte eine 30köpfige Gruppe die Beamten. Unter Hinzuziehung weiterer Kräfte wurden die Personalien der Angreifer sichergestellt. Weiterhin erteilten die Beamten mehrere Platzverweise und nahmen einen Tatverdächtigen nach dem ursprünglichen Raubdelikt fest. Der Veranstalter beendete die Feier vorzeitig. Direkt im Anschluß mussten Einsatzkräfte zu einer Ruhestörung in die Prämonstratenser Straße nach Dünnwald fahren. Bei Eintreffen griff auch hier eine größere Personengruppe die Polizisten unvermittelt an. Die Beamten schritten mit starken Kräften konsequent ein. Acht Angreifer wurden in Gewahrsam genommen. Sechs von ihnen wurden später an die Erziehungsberechtigten übergeben. Zudem erteilten die Beamten 15 Platzverweise. Zwei Unruhestifter erlitten durch den Einsatz von Pfefferspray leichte Verletzungen.

Gegen 1.00 Uhr wurden zwei Polizeibeamte bei einem Einsatz in der Martinusstraße in Esch verletzt. Zunächst prügelten sich mehrere Personen. Anschließend richtete sich die Wut gegen die Beamten. Auch hier war der Einsatz von starken Kräften von Nöten, um die Lage in den Griff zu bekommen. Einem Tatverdächtigen entnahm der zuständige Arzt eine Blutprobe. Im Bereich der Kölner Innenstadt kam es im Laufe der Nacht zu einer Vielzahl von karnevalstypischen, alkoholbedingten Einsätzen. Zudem mußte die Zülpicher Straße aufgrund von Feiernden auf der Fahrbahn kurzfristig gesperrt werden.

Seit Weiberfastnacht hat die Polizei im Kölner und Leverkusener Stadtgebiet insgesamt (Stand Rosenmontag 6.00 Uhr) 352 Personen (davon 13 in Leverkusen) in Gewahrsam genommen. 62 Täter (davon fünf in Leverkusen) wurden festgenommen. Weiterhin erhielten 1079 Unruhstifter (davon 64 in Leverkusen) Platzverweise. Bislang fertigten die eingesetzten Beamten 542 Strafanzeigen (davon 53 in Leverkusen). Darüber hinaus kam es bislang zu 45 angezeigten Sexualdelikten (Leverkusen drei). Diese Delikte beinhalten den Straftatbestand von der sexuellen Beleidigung bis hin zur Vergewaltigung. Die Polizei Köln weist daraufhin, dass die Statistik nur die Zahl der erstatteten Strafanzeigen mit Karnevalsbezug enthält. Diese kann sich durch nachträgliche Anzeigenerstattungen immer wieder verändern.

Polizeipräsidium Köln – Pressestelle

Montag, 8. Februar 2016
Kölner Rosenmontagszug startet um 10.00 Uhr

Wettervorhersagen unverändert

Mit unveränderter Wettervorhersage kann der Kölner Rosenmontagszug um 10.00 Uhr wie geplant am Chlodwigplatz in der Kölner Innenstadt starten. Gestern hatten das Festkomitee Kölner Karneval und die Stadt Köln aus Sicherheitsgründen die Pferde aus dem Zug herausgenommen und auf den Einsatz von getragenen Großfiguren, Schildern und Fahnen im Zug verzichtet. Außerdem wurden die Dachplanen und windanfälligen Verkleidungen der Tribünen vorsorglich entfernt. Die Tribünen selbst können besetzt werden.

Durch die Herausnahme der Pferdegruppen wird der Rosenmontagszug in Köln schneller laufen.

Das Festkomitee Kölner Karneval und die Stadt Köln stehen im permanenten Kontakt mit dem Amtlichen Deutschen Wetterdienst. Sollte sich die Wetterlage kurzfristig verschlechtern, ist Vorsorge dafür getroffen worden, dass kurzfristig der Rosenmontagszug auf seiner Strecke abgebrochen werden kann.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sonntag, 7. Februar 2016
Polizei Köln: Bisherige Karnevalsbilanz

Auch am Karnevalssamstag war die Polizei Köln wieder mit zahlreichen Einsatzkräften im Stadtgebiet unterwegs und sorgte durch konsequentes Einschreiten und sichtbare Präsenz für Sicherheit.

Neben den zahlreichen friedlichen Veranstaltungen ist die Zahl der freiheitsentziehenden Maßnahmen seit Donnerstag bis heute Morgen (7. Februar) sechs Uhr auf insgesamt 293 (13 davon in Leverkusen) angestiegen. Straftäter oder aggressive Betrunkene wurden mit Platzverweisen belegt oder frühzeitig aus dem Verkehr gezogen.

Während tausende Jecke am Samstagabend den Geisterzug feierten, stieg in den Abendstunden mit erhöhtem Alkoholkonsum auch das Aggressionspotential. Hierbei mußte die Polizei vereinzelt einschreiten. Bereits ab 16.00 Uhr sperrten Einsatzkräfte auf Grund der feiernden Menschen die Zülpicher Straße. Um Mitternacht verlagerten sich die Jecken insbesondere in den Bereich der Ringe.

Aus dem Karnevalsgeschehen und der allgemeinen Einsatzlage im Kölner Stadtgebiet kam es bis jetzt zu insgesamt 808 Platzverweisen (Leverkusen 62). Bislang wurden bei der Polizei Köln 420 Strafanzeigen (Leverkusen 48) erstattet, bei denen die Schwerpunkte auf dem Deliktsbereich der Taschendiebstähle und der Körperverletzungen liegt. Darüber hinaus kam es bislang zu 38 angezeigten Sexualdelikten (Leverkusen drei). Diese Delikte beinhalten den Straftatbestand von der sexuellen Beleidigung bis hin zur Vergewaltigung.

Polizeipräsidium Köln – Pressestelle

Sonntag, 7. Februar 2016
Jusaren-Pänz uschen Nachwuchs – Lust dabei zu sein?

Dann schau’ vorbei beim Probetraining am

Donnerstag, 11. Februar, Dienstag, 15. Februar oder Donnerstag, 18. Februar 2016

von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Aula der Grundschule, Wilhelm-Schreiber-Straße 56, 50827 Köln rein.

Quelle (Grafik): Kinder- und Jugendtanzgruppe, die „Husaren-Pänz der KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V.; (Foto): Niki Siegenbruck

Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntag, 7. Februar 2016
Schull- und Veedelszöch 2016 polarisierten trotz weniger Narren die Jecken am Zugweg

-hgj/nj- Auf ein wetterwidriges Karnevalswochenende hatten sich alle Jecken entlang des Rheingrabens und der umgebenden Mittelgebirge durch das Wettertief „Ruzica“ für den Straßenkarneval eingestellt. Während in anderen Städten und Orten der Region, Züge abgesagt wurden oder der Straßenkarneval auf Sparflamme sein buntes Bild zeigte, feierte man in der Domstadt so wie eh und je und gegen die Wetterkapriolen von Petrus.

So auch heute am Tag der Schull- un Veedelszöch, die dank zahlloser Helfer vor der Severinstorburg am Chlodwigplatz starteten und die kurze Turbosession bereits 41 Minuten früher um 10.30 Uhr starteten. Hiernach schlängelten sich die „Zöch“ mit rund 8.000 Teilnehmern, von der Südstadt kommend bis zur Auflösung in der Mohrenstraße über die Straßen Kölns, in denen leider nicht so viele Jecken und Narren standen wie erhofft. Auch dies ist dem Wetter geschultert und sicherlich ein einmaliges Phänomen der Schull- un Veedelszöch, die seit 1953 nur ein einziges Mal in der Session 1991 bedingt durch den 1. Golfkrieg in ihrer Herzlichkeit, Farbenpracht und Originalität nicht laufen konnten.

Sonntag, 7. Februar 2016

Wer heuer nicht zu den knapp über 260.000 Zuschauern am Straßenrand zählte und sich den Zug lieber im Fernsehen anschauen wollte, erlebte auch nicht die Ideenvielfalt der Schulen und Veedelsverein aus nächster Nähe, die entgegen des vom Festkomitee Kölner Karneval ausgerufenen Mottos ihre eigenen Kreativität bei Kostümen und Wagen umgesetzt hatten. Hierunter befanden sich auch die Juroren der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums als Initiatoren und Organisatoren der Schull- un Veedelszöch, die während des Vorbeimarsches Gäste auf der Tribüne von Oberbürgermeisterin Henriette Reker waren.

Nach dem die letzten Zugteilnehmer die Tribüne der Oberbürgermeisterin passiert hatten, trafen sich die 25 Juroren im Muschelsaal des Kölner Rathauses um hier die Sieger der Veedelvereine aufs Treppchen zu heben. Die Jury setzte sich wie immer aus dem amtierenden Oberbürgermeister der Domstadt, drei Vertretern des Festkomitees, 15 Damen und Herren des Kölnischen Brauchtums, den mit organisierenden Lyskircher Junge sowie Medienvertretern zusammen, die über den Karneval und die „Zöch2 berichten. In ihrer Entscheidung wurde die Jury durch eine multivisuelle Präsentation unterstützt, welche nochmals den gesamten „Zoch“ der Veedelsvereine Revue passieren ließ.

Sonntag, 7. Februar 2016

Nach dem die letzten Zugteilnehmer die Tribüne der Oberbürgermeisterin passiert hatten, trafen sich die 25 Juroren im Muschelsaal des Kölner Rathauses, um hier die Sieger der Veedelvereine aufs Treppchen zu heben. Die Jury setzte sich wie immer aus dem amtierenden Oberbürgermeister der Domstadt, drei Vertretern des Festkomitees, 15 Damen und Herren des Kölnischen Brauchtums, den mit organisierenden Lyskircher Junge sowie Medienvertretern zusammen, die über den Karneval und die „Zöch“ berichten. In ihrer Entscheidung wurde die Jury durch eine multivisuelle Präsentation unterstützt, welche nochmals den gesamten „Zoch“ der Veedelsvereine Revue passieren ließ.

Ihre Vorauswahl haben die Juroren bereits in ihrer Bewertungsliste notiert, so daß nach der miterlebten Vorauswahlen die Entscheidungen nochmals bildlich geprüft über die diversen Faktoren bei Gestaltung, Ausführung, Sauberkeit und Ideenvielfalt für die endgültige Prämierung geprüft werden konnten.. Für die Arbeit die sowohl die Zugleitung unter Willi Stoffel (EhrenGarde der Stadt Köln) bis hin den Juroren leistet, war dem amtierenden Kölner Dreigestirn Anlaß genug, vor ihrem nächsten Termin nochmals einen Zwischenstop im Rathaus einzulegen und ihr herzliches Dankeschön auszudrücken.

Sonntag, 7. Februar 2016

In ihrer Wertung legte hiernach die Jury unter dem Vorsitz von Bernhard Conin die Sieger der bestplatzierten Fuß- und Wagengruppen durch ihr Votum (siehe nachfolgende Auflistung) fest.

Platzierung Fußgruppen:

1. Platz – Gruppe 35 Stammdesch Kölsche Sonnekinder (242 Punkte)
2. Platz – Gruppe 13 Vringsveedeler Pänz (233 Punkte)
3. Platz – Gruppe 3 Stammdesch Ratteköpp (216 Punkte)
4. Platz – Gruppe 34 Stammdesch Kölsche Klüngel eV v. 1999 (201 Punkte)
5. Platz – Gruppe 14 Stammdesch De Knollendorfer (191 Punkte)
6. Platz – Gruppe 5 Rattekoepp Schmölzje (184 Punkte)
7. Platz – Gruppe 52 Samba de Colonia (183 Punkte)
7. Platz – Gruppe 33 Karnevals Club Stief Fött/Schwabenthaler Mösche (183 Punkte)
8. Platz – Gruppe 7 Junge un Mädcher vum Erbhof (180 Punkte)
9. Platz – Gruppe 20 Stammdesch Südstadtjecke (179 Punkte)
9. Platz – Gruppe 48 Kölsche Mädcher-Kölsche Junge (179 Punkte)
10. Platz – Gruppe 41 Stammtischgesellschaft Nie gehässig, Köln-Mülheim gegr. 1928 e.V. (174 Punkte)
11. Platz – Gruppe 30 Hellenia Colonia e.V. (172 Punkte)
12. Platz – Gruppe 49 Katholische Jugend Dekanat Köln-Mitte (170 Punkte)
12. Platz – Gruppe 31 Kath. Jugend rund um den Chlodwigplatz (170 Punkte)
13. Platz – Gruppe 17 11.000 Kölner Jungfraue (165 Punkte)
14. Platz – Gruppe 47 Die Pänz vun Kunterbunt (161 Punkte)
15. Platz – Gruppe 54 De löstige Reechterinne (160 Punkte)
15. Platz – Gruppe 46 Freie Wassersport Vereinigung Köln e.V. (160 Punkte)
16. Platz – Gruppe 10 Die Neppeser Ahr-Schwärmer Veedelsverein vun 1959 e.V. (159 Punkte)
17. Platz – Gruppe 15 De raderdollen Merheimer (158 Punkte)
18. Platz – Gruppe 42 Kölsche Fründe vun 1995 (154 Punkte)
19. Platz – Gruppe 53 DLRG Köln-Mitte (152 Punkte)
20. Platz – Gruppe 27 De Löstige Zollstocker (148 Punkte)
21. Platz – Gruppe 45 Löstije Eierköpp (144 Punkte)
22. Platz – Gruppe 51 Kaygass Schull (143 Punkte)
23. Platz – Gruppe 43 Kölsche Huhadel e. V. vun 1985 (132 Punkte)
24. Platz – Gruppe 12 Kölsche Schwaadlappe (129 Punkte)
25. Platz – Gruppe 55 BDKJ der Stadt Köln (128 Punkte)
26. Platz – Gruppe 39 Kölner Klutengarde von 1908 e.V. (123 Punkte)
27. Platz – Gruppe 9 FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH (122 Punkte)
28. Platz – Gruppe 25 Familienstammtisch De Kevverndoos (121 Punkte)
29. Platz – Gruppe 28 Veedelsverein Stolze – Ströpp e.V. vun 1968 (116 Punkte)
30. Platz – Gruppe 26 Cologne-Cheerdance e.V. (114 Punkte)
31. Platz – Gruppe 36 D’r 1. FC Köln un de Kölner Haie (108 Punkte)
31. Platz – Gruppe 32 Original Negerköpp vun 1929 e. V./Stammdesch Schnurgasser Pänz e.V. vun 1968 (108 Punkte)
32. Platz – Gruppe 18 Quäker Nachbarschaftsheim Norbert-Burger-Bürgerzentrum (107 Punkte)
32. Platz – Gruppe 2 De Moondagsträcker (107 Punkte)
32. Platz – Gruppe 38 Höhenberger Lumpe (107 Punkte)
33. Platz – Gruppe 1 Stammdesch Om Piefes (106 Punkte)
34. Platz – Gruppe 22 Die Arche-christliches Kinder- und Jugendwerk eV (105 Punkte)

Sonntag, 7. Februar 2016

Platzierung Wagengruppen:

1. Platz – Gruppe 11 Veedelsverein Kölsche Adel (205 Punkte)
2. Platz – Gruppe 8 Stammtisch Raderthaler Pänz vun 1966 e.V. (183 Punkte)
3. Platz – Gruppe 50 KG Hysteria eV (180 Punkte)
4. Platz – Gruppe 21 Original 1. Dellbrücker Piraten von 2000 k.e.V. (170 Punkte)
5. Platz – Gruppe 19 Lumpenclub Vogelsang 1958 (165 Punkte)
6. Platz – Gruppe 16 Fidele Höhenberger e.V. (146 Punkte)
7. Platz – Gruppe 29 Jecken Öhrcher KG von 2014 (144 Punkte)
8. Platz – Gruppe 37 Spillmannsgasser Junge e.V. (141 Punkte)
9. Platz – Gruppe 24 Vogelsanger Kappes-Köpp (124 Punkte)
10. Platz – Gruppe 40 KG Pänz vun Gereon 1979 e.V. (118 Punkte)
11. Platz – Gruppe 44 Stammdesch Löstige Kalker (116 Punkte)
12. Platz – Gruppe 6 Stammdesch En große Familich (113 Punkte)
13. Platz – Gruppe 4 Riehler Lotterboove vun 1956 e.V. (104 Punkte)

Bei der Entscheidung über den Sieger des Originalitätspreises entschieden wie immer die Juroren des Festkomitees Kölner Karneval, die sich auch bei den heutigen Schull- und Veedelszöch aus dem Präsidenten des FK Markus Ritterbach, seinem Vizepräsidenten und Zugleiter Christoph Kuckelkorn und dem Vorstand für Strategie und Protokoll Bernd Höft zusammensetzten. Entgegen des üblichen Ablaufes, hatte sich die Festkomitee-Jury schon während des Zuges auf den Gewinner des Originalitätspreise verständigt, da Christoph Kuckelkorn aufgrund der allgemein angekündigten Wetterlage noch weitere Termine neben dem Termin im Kölner Rathaus Juror hatte.

So gehören die Vringsveedeler Pänz (Gruppe 13) in den Kreis der drei Gewinner und wurden wie die Stammdesch Kölsche Sonnekinder als Gewinner der Fußgruppen und der Gewinner der Wagengruppen (Veedelsverein Kölsche Adel), hiernach durch die Vertreter der Freunde und Förder des Kölnischen Brauchtums und des Festkomitee Kölner Karneval hierüber informiert. Wie in den Vorjahren können die drei Gewinner der 2016 Veedelsvereine nicht nur am morgigen Rosenmontagszug teilnehmen und nochmals in ihren Kostümen und ihren Wagen glänzen, sondern erhalten hierfür von der EhrenGarde der Stadt Köln, dem Festkomitee sowie der Prinzen-Garde Köln und erstmalig auch von den Roten Funken das benötigte Wurfmaterial gestellt.

Die abschließenden Worte gehörten vor der Information der Gewinner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die wie hiernach Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach und Bernhard Conin als Vorsitzender des Kölnischen Brauchtums-Vereins, Schulen, Veedelsvereinen, den beteiligten Ämtern der Stadt Köln sowie Feuerwehr, Ordnungsamt, Polizei, Rettungsdiensten, Wachdiensten oder den ehrenamtlichen Zugordnern und Helfern dankte.

Ein herzlichen Dankeschön hatte auch Zugleiter Willi Stoffels für alle jecke Minsche parat, der neben seinem einzigartig funktionierendem Team auch Petrus dankte, da die Züge trotz den Wetteraussichten reibungslos und ohne Unfall gelaufen sind. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle, die ehemalige Kölner Schulamtsleiterin Margarita von Westfalen Garnitzka, die sich mittlerweile im Ruhestand befindet und von der Bezirksregierung Köln mit der Brauchtumspflege, -förderung und hiermit verbundenen Organisation als Vermittler zwischen Schulen und den Freunden und Förderern des Kölnischen Brauchtums betraut worden ist.

Quelle (Text und Foto/s): © 2016 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
Abdruck nur gegen Honorar und Beleg
Mehr von typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!

Sonntag, 7. Februar 2016
Kölner Rosenmontagszug startet wie geplant mit präventiven Sicherheitsmaßnahmen

Windböen mit Stufe 8 erwartet

Da für den morgigen Rosenmontag, 8. Februar 2016, der Amtliche Deutsche Wetterdienst Sturmböen mit einer Stärke von bis zu 8 Beaufort prognostiziert, haben das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 sowie die Stadt Köln, das Polizeipräsidium Köln und die Berufsfeuerwehr Köln heute entschieden, daß der Rosenmontagszug unter präventiven Sicherheitsvorkehrungen morgen früh wie geplant starten kann.

Aus Sicherheitsgründen werden Pferde und Pferdefuhrwerke aus dem gesamten Rosenmontagszug herausgenommen. Großfiguren, Trageschilder und Fahnen können nicht mitgeführt werden.

Die berittenen Gruppen werden diesmal zu Fuß an diesem Zug teilnehmen. Für ihre Bagage werden zusätzlich Fahrzeuge bereitgestellt. Außerdem werden sicherheitshalber an sämtlichen Tribünen die Verkleidungsplanen und die Dachplanen entfernt.

Eine gemeinsame Sicherheitsgruppe von Festkomitee, Stadt Köln, Bauaufsicht, Feuerwehr und Tribünenbauer ist derzeit in Köln unterwegs, um den gesamten Zugweg zu kontrollieren und mögliche Gefahrenpunkte frühzeitig zu beseitigen. Das Koordinierungsgremium tritt morgen früh erneut zusammen und wird die dann aktuell vorliegenden Wettervorhersagen erneut bewerten und gegebenenfalls weitere Maßnahmen beschließen.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Samstag, 6. Februar 2016

Samstag, 6. Februar 2016
Stadt Köln: Ordnungs- und Verkehrsdienst zieht Bilanz

Die Einsatzkräfte des Ordnungsamtes der Stadt Köln konnten sich daher auf Streifengänge im Bereich Altstadt/Dom/Rhein, im Zülpicher Viertel sowie im Bereich Schaafenstraße und Mauritiuswall konzentrieren. Dabei war der Ordnungsdienst ab 9.00 bis 3.00 Uhr in der Nacht mit insgesamt 58 Außendienstkräften (davon ein Kollege aus der Stadt Olpe) im Einsatz. Bei 48 Jugendschutzkontrollen wurden 19 Verstöße festgestellt. 12 Jugendliche mußten ihre alkoholischen Getränke ausschütten und in sieben Fällen wurden Zigaretten vernichtet. In weiteren 21 Fällen gab es präventive Ansprachen an Jugendliche. Insgesamt wurden 17 Wildpinkler (davon eine Frau) festgestellt, die nun einem Bußgeldverfahren entgegen sehen. Sieben hilflose Personen wurden in die Obhut von Sanitätsdiensten übergeben. Es gab insgesamt fünf Fälle von Widerstand, die mit Hilfe der Polizei bearbeitet wurden. In zwei Fällen wurde die Arbeit der Polizei unterstützt.

Im Bereich Altstadt/Dom/Rhein gab es fünf Platzverweise gegen aggressive Bettler und einen Musiker. Ab 23.00 Uhr wurden die Gaststättenbetreiber in der Altstadt aufgefordert, Fenster und Türen der Gaststätten zu schließen. Im Bereich des Doms wurden zwei aggressive alkoholisierte Personen der Bundespolizei übergeben.

Auf der Zülpicher Straße wurde der Betrieb der KVB-Linie 9 um 20.10 Uhr eingestellt. Der Ordnungsdienst hat dort und später vorübergehend auf der Roonstraße Sperrbaken eingezogen. Ab 21.30 wurde im Zülpicher Viertel ein verstärkter Zustrom von Menschen mit wahrscheinlich nordafrikanischer Herkunft beobachtet. Die Polizei wurde entsprechend informiert.

Im Zülpicher Viertel wurde eine Frau angetroffen, die vermutlich Opfer sexueller Übergriffe geworden war. Sie wurde in medizinische und polizeiliche Betreuung übergeben. Zwei Personen wurden wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des versuchten Diebstahls der Polizei übergeben. Gegen drei weitere Personen erfolgten Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Randalierens. In zwei Fällen wurden Gewerbeverstöße wegen unerlaubter Sondernutzung durch das Verteilen von Flyern festgestellt.

Der Verkehrsdienst war von 16.00 bis 24.00 Uhr mit 21 Kräften im normalen Spätdienst ohne karnevalsspezifische Aktivitäten unterwegs.

In der Altstadt gilt heute ab 15 Uhr das Glasverbot und im Zülpicher Viertel ab 18 Uhr.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Samstag, 6. Februar 2016
Prunkvolle Michung zur Kostümsitung der KG Blau-Rot und der KKG Stromlose Ader

-hgj/nj- Dass man nicht nur alleine im Kölner Karneval eine Sitzung auf die Beine stellen kann, sondern gemeinsam was auf die Bein stellen kann, bewiesen wiederholt die beiden Kölner Karnevalsgesellschaften KG Blau-Rot und KKG Stromlose Ader, die ihre Gäste heute in den Congress-Saal der koellnmesse eingeladen hatten. Hierunter weilten wieder zahlreiche Ehrengäste im ausverkauften Messe- und Congress-Saal, wie unter anderem Ehefrau und Mutter des amtierenden Kölner Prinzen „Thomas II.“ (Elster), Fritz Pilgram als Ehrenpräsident der KKG Stromlose Ader, Hermann Eschenbruch, Präsident der Fidele Johann-iter (KaGe Rot-Weiss St. Johann) oder Helmut Arenz als Senatspräsident und Susanne Kleinen als Ehrenmitglied der KG Blau-Rot und viele andere bekannte Köpfe und Gesichter des Kölner Karnevals.

Auch bei der siebten Auflage der Kostümsitzung mit viel Prunk, blickte das illustre Publikum vor und nach den Auftritten von Rednern, Musikern und Tanzgruppen auf einen Zwölferrat, der sich aufgrund der gemeinsamen Sitzung aus jeweils fünf Elferräten von Blau-Rot und der Stromlosen Ader und deren Präsidenten Hans-Peter Houben und Frank Klever zusammensetzte. Hierbei wechselten sich die beiden gut gelaunten Präsidenten jeweils in ihrer Moderation ab, so daß hier ohne in Konkurrenz zu treten, sowohl der Präsident der KKG Stromlose Ader, wie auch der der KG Blau-Rot Künstler anmoderieren und verabschieden konnten.

Samstag, 6. Februar 2016

Bravourös stimmte „Kuhl un de Gäng“ die maskierten und kostümierten Jecken im ausverkauften Saal mit ihren Liedern ein, wobei ihr Song „Isch Han De Millowitsch jesinn“ wohl das bekannteste Stück der Band und eines der am meisten gespielten Lieder dieser Session ist. Hiernach folgte wie in den Vorjahren wieder der Präsidentenwechsel am Mikrophon, so daß einer der beiden Präsidenten nun die Akteure als Page aus dem Saal lotste und nach der Anmoderation die „Paveier“ im Schlepptau für die nächste Programmnummer zur Bühne führte. Weiter nach Hits wie „Leev Marie“ oder „Heimat es“ mit Kölns frechstem Affen „Willi“, der von seinem Bauchredner Klaus Rupprecht in seiner Eloquenz zu bremsen war. Im Polka-Rhythmus weiter nach „Klaus und Willi“, mit den Jungs von „Brings“, die gerade in den Jahren nach der Jahrtausendwende die närrisch kölsche Musikszene verändert und maßgeblich geprägt haben. Mit Bernd Stelter als „Werbefachmann“ schlenderte das Auditorium aus feierenden Jecken und zwölf Elferräten in die Pause, wobei bis jetzt das Abendprogramm besser war als an den Samstagabenden vor den TV-Geräten der karnevalslosen Zeit zwischen Aschermittwoch und dem 11. im 11..

Damit auch der zweite Teil der gemeinsamen Kostümsitzung mit viel Prunk starten konnte, hatten die beiden Literaten von Blau-Rot und der Stromlosen Ader, Hans Kolvenbach und Julia Houben mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns für einen maßgeschneiderten Auftakt gesorgt. Hiernach weiter „ohne Loch em Projramm“ mit der „Rednerschule“ von Martin Schopps und „Blom un Blömcher“ mit ihrem wiederkehrenden Gassenhauer wie „Scheiß Ejal, ob de Hohn bes oder Hahn“ und den kostümreich übegestzten Persiflagen zu aktuellen Themen mit viel Witz mit ihren Parodien von Grönemeier oder Helene Fischer. Abräumen wie „Blom un Blömcher“ konnte nach den vier Parodisten op Kölsch, Marc Metzger, der in seiner Type als „Dä Blötschkopp“ mit seinem rhetorischen Höhepunkt den Congress-Saal „op der Kopp stellte“.

Vor dem großen Finale mit den „Domstädter Köln“ der KG Große Kölner zusammen mit der Royal Naval Piper´s Society, rockten noch die Räuber den Saal mit Evergreens wie „Denn wenn et Trömmelche jeiht“ und dem gefeierten Sessionshit „Dat is Heimat“, mit dem die Band selbst Helene Fischer mit ihren Mega-Hit „Atemlos“ vom Thron der der Schlager-iTunes-Charts verbannte. Nach dem Feuerwerk einer zum siebten Mal gelungenen Prunksitzung mit viel Prunk, beendeten Hans-Peter Houben und Frank Klever die gemeinschaftliche Sitzung und zogen im Lichtermeer aus über 1.000 Leuchtstäben aus dem Saal, um sodann mit den Gästen bis in die tiefe Nacht hinein bei Kölsch und Sektchen den Sitzungskarneval 2016 ausklingen zu lassen.

Quelle (Text und Foto/s): © 2016 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Mehr von typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!

Samstag, 6. Februar 2016
1.000 sexy Matrosen und erotische Seemannsbräute bei Party der StattGarde Colonia Ahoj

-hgj/nj- Knapp siebeneinhalb Wochen vor ihrem 13. Geburtstag am 31. März 2016, kann auch die StattGarde Colonia Ahoj seit dem heutigen Karnevalssamstag – wie die zahlreichen etablierten Karnevalsgesellschaften – stolz sein, eine neue Tradition begründet zu haben. Denn zum dritten Mal – und somit eine rheinische Tradition – feierten über 1.000 sexy Matrosen und erotisch verführerische Seemannsbräute ihre seit Wochen ausverkaufte Matrosenparty der Gesellschaft im Hotel Dorint an der Messe. Bei der besonders in der schwul-lesbischen Community beliebten Party, zeigten sich Männer und Frauen auch in diesem Jahr wieder gerne in schillernden sowie extravaganten Kostümen oder im schlichte Matrosenoutfit, die im Neonlicht besonders zur Geltung kamen.

Aber nicht nur Homosexuelle, „also Minsche wie Du und ich“, sondern auch ganz „normale Heteros“, sind begeistert seit Anfang an von der Party begeistert. Neben der Damenparty im Cologne Marriott Hotel und Jeck op Deck auf dem MS RheinEnergie der StattGarde, ist die Matrosenparty wohl die ausgefallenste Veranstaltung des Kölschen Fasteleers. Schwungvoll wie bei ihren beiden Vorläufern startete man(n) und frau mit dem Aufzug der kompletten StattGarde-Mannschaft ins sensationelle Bühnen- und Party Programm, die gleich mit ihrer Bordkapelle die richtigen Töne vor dem Shanty-Chor und als Hot Spot das Tanzkorps in den Fokus des jecken Geschehen setzten.

Zwischen den Auftritten dreier weiterer Künstler („Querbeat“, „Domstürmer“ und den „Big Maggas“ ), konnten die Gäste an Bord des Ursula-Böötchens zur Musik von DJ Little Man tanzen und schwofen und die endlos prickelnde Nacht im Dorint an der Messe genießen.

Samstag, 6. Februar 2016

Damit dies auch in den weiteren Jahren glückt, benötigte die StattGarde Colonia Ahoj, wie alle anderen Kölner Karnevalsgesellschaften Nachwuchs. So will das Tanzkorps seine hohen Qualitätsstandards auch in der Zukunft halten um die Besucher bei Sitzungen, Bälle und Partys zu begeistern. Hierzu werden immer wieder junge Nachwuchstänzer gesucht. „Es müssen keine ausgebildeten Tänzer sein, sondern einfach Jungs, die mindestens 18 Jahre alt sind und Spaß am Tanzen und am Karneval haben“, erklärt Tanzkorpskommandant Hilmer Tasto. Das Casting für Interessierte findet am 15. Februar um 20.00 Uhr in der Trainingshalle des Tanzkorps „Kölner Rheinveilchen“ (Neusser Landstraße 2, Köln) statt. Anmeldungen sind per eMail an flaschenpost@stattgarde.de zu richten. Im Übrigen können die Jungs des Tanzkorps in dieser sehr kurzen Session 91 Auftritte mit 195 Tänzen verbuchen, die insbesondere bei den Damen- und Mädchensitzungen ein überaus dankbares Publikum finden.

Auch die Bordkapelle sucht Verstärkung. Der im Kölner Karneval beim Dirigieren wohl einzige jeck hüpfende Kapellmeister Roland Steinfeld sucht vor allem erfahrene Blechbläser (Trompete und Saxophon) sowie geübte Trommler. Jungs und Mädels ab 18 Jahren sind bei den jecken Musikern herzlich willkommen und können sich ebenfalls unter flaschenpost@stattgarde.de melden.

Quelle (Text und Foto/s): © 2016 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Samstag, 6. Februar 2016
Nacht der Nächte des Kölschen Fasteleers lockte mit vielen Bällen

-hgj/nj- Insgesamt vier Bälle besuchte heute Abend das Team von typischkölsch.de, wenngleich noch weitere Kölner Korpsgesellschaften wie die EhrenGarde der Stadt Köln im den Sartory-Betrieben und der Treue Husar Blau-Gelb im Linder Hotel City Plaza und der Paprika-Ball der K.G. Alt-Köllen an Karnevalssamstag noch besucht werden sollten. Leider verhinderten sowohl der dichte Verkehr auf Kölner Straßen, das Gedränge von und in den Sälen und insbesondere der Geisterzug das Durchkommen des jecken Reporterteam, wofür wir uns an dieser Stelle entschuldigen wollen.