Donnerstag, 4. Februar 2016

Donnerstag, 4. Februar 2016

Donnerstag, 4. Februar 2016
Mit dem „Bellejeck“-Zoch startete auch 2016 Kölns erster Karnevalsumzug

Es ist der erste offizielle Umzug an Weiberfastnacht und der erste offizielle Termin des Dreigestirns an diesem Tag. Vor acht Jahren hat die Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft diese historische Figur des Kölner Karnevals wiederbelebt. Der „Bellejeck“ war ursprünglich der Vorgänger des Prinzen Karneval. „Bellejeck“: Martin Gruber, er war der erste „Bellejeck“ 2008 und verkörperte die historische Figur wieder in den Sessionen 2015 und 2016.

Mit etwas 500 Teilnehmern, zog die Große Allgemeine mit ihrem „Bellejeck“ zusammen mit dem Spielmannszug Historische Völker sowie einer großen Abordnung der Plaggeköpp um 7.45 Uhr vom Hauptbahnhof zur Kölschen Hofburg ins Pullman Cologne, um das Dreigestirn zu wecken. Eine Stunde später fand das Treffen mit dem Kölner Dreigestirn statt, die von dort zur Eröffnung der Straßenkarnevals zogen.

Eine große Medienpräsenz war hierbei vor Ort. „Die WDR Lokalzeit hat uns dieses Jahr nun schon zum dritten Mal in Folge mit einem Kamerateam begleitet, Sendung heute Abend. Ebenfalls vor Ort war ein Team von Köln.TV“, so Max Rheinländer (Vorstand für Marketing und Strategie in der Große Allgemein KG.

Von der Hofburg zog der Zug dann zur Großfigur der GA auf der Hohestraße, wo der geschäftsführende Vorstand traditionell alle Plaggen mit dem Gesellschaftsorden dekoriert.

Zum Ausklang schlängelte sich der „Bellejeck“-Zoch danach weiter durch die Stadt zum Kasino der Treuen Husaren Blau Gelb, wo noch ausgiebig gefeiert wurde.

Heute Abend stellt die GA wie Große Allgemeine im Kölner Karneval umgangssprachlich genannt den Elferrat in der Lanxess Arena bei der diesjährig vierletzten Veranstaltung der „Lachenden Kölnarena®“.

Quelle (Text): Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V.; (Foto): Dirk Loerper

Donnerstag, 4. Februar 2016
Stadt Köln: Erste Bilanz von Feuerwehr und Rettungsdienst

Viele Jecken kommen an Weiberfastnacht in die Kölner Altstadt. Die hohe Zahl der Besucher führt erfahrungsgemäß zu einem höheren Einsatzaufkommen im Rettungsdienst. Von 7.00 bis 14.30 Uhr wurden 173 Rettungsdiensteinsätze gemeldet. 2015 waren es im gleichen Zeitraum 172 Einsätze gewesen. Die Unfallhilfsstellen leisteten in diesem Zeitraum 34 Mal Erste Hilfe. Die Feuerwehr rückte 23 Mal zu Einsätzen aus. 2015 war es 21 Mal.

Erwähnenswerte Einsätze ereigneten sich in Weiß, Bocklemünd und Sürth. In einem Einfamilienhaus am Zündorfer Weg brannte es in der Sauna im Keller. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Gebäude massiv verraucht. Zwei Frauen konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Ein älterer Herr rettete sich auf den Balkon des Hauses. Da er auf Grund seine Alters nicht über eine tragbare Leiter gerettet werde konnte, betreute und versorgte ein Trupp den Mann auf dem Balkon. Als das Feuer gelöscht und das Haus rauchfrei war, wurde der Mann über die Treppe ins Freie geführt. Da er und ebenfalle eine der Frauen Rauchgas eingeatmet hatten, transportierte der Rettungsdienst beide in ein Krankenhaus.

Ein Anrufer meldete Rauchentwicklung aus einem Haus in der Börnestraße. Auf einem Balkon hat ein Bewohner Zeitungen auf einem Tisch verbrannt. Als das Feuer größer wurde, bekam es der Bewohner mit der Angst zu tun und löschte das Feuer noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte.

Ein Fahrradfahrer entdeckte bei seiner Fahrt eine im Rhein treibende Person. Er rief die Feuerwehr und fuhr schnell zum Bootshaus in Sürth. Mit einem weiteren Mann, der sich am Bootshaus aufhielt, enterten sie ein Paddelboot und retteten so die Frau aus dem Rhein. Die Einsatzkräfte nahmen die unterkühlte Frau am Bootshaus entgegen und der Rettungsdienst transportierte sie in ein Krankenhaus.

Mit verstärktem Einsatzpersonal sorgen Feuerwehr und Rettungsdienst für die Sicherheit in Köln. Regulär hält der Rettungsdienst 37 Rettungswagen und acht Notarzteinsatzfahrzeuge vor. Die Feuerwehr und die Hilfsorganisationen ASB Köln, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Malteser Hilfsdienst besetzen an Weiberfastnacht 25 weitere Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge. Die neun Unfallhilfsstellen des Sanitätsdienstes betreiben das Deutsche Rote Kreuz im Kwartier Latäng, Johanniter Unfallhilfe in der Altstadt und der Malteser Hilfsdienst auf dem Severinskirchplatz. An den Unfallhilfsstellen können kleinere Verletzungen behandelt und bei ernsteren Notfällen Erste Hilfe geleistet werden. Hierdurch wird eine spürbare Entlastung des Rettungsdienstes erreicht.

Allein 15 der zusätzlichen Rettungswagen und die zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sind am Charles de Gaulles-Platz in Deutz stationiert. Dort hat die Feuerwehr Köln eine zusätzliche Rettungswache in den Dienst genommen. Über die Deutzer Brücke können die Rettungsfahrzeuge schnell in die Altstadt gelangen. Damit keiner der Jecken im Rhein verloren geht, patrouilliert auf Höhe der Altstadt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit zwei Rettungsbooten. In der Altstadt selbst setzt die Berufsfeuerwehr außerdem sechs Einsatzkräfte ein, die die Besucherströme beobachten und im Einsatzfall die Lage erkunden können. Bei den zahlreichen Veranstaltungen in Gebäuden sorgen 42 Feuerwehrleute zusätzlich für die Sicherheit der Feiernden.

Um im Bedarfsfall über weitere Transportkapazitäten zu verfügen, wurden über die Kölner Bezirksregierung drei Patiententransportzüge angefordert. Zwei Patiententransportzüge aus dem Kreis Warendorf und dem Ennepe-Ruhr-Kreis mit der Stadt Dortmund stehen an der Drehscheibe am Flughafen Köln-Bonn in Bereitschaft. Der Patiententransportzug aus Wuppertal ist am Standort einsatzbereit.

Um die vielen Einsätze koordinieren zu können, ist auch die Leitstelle personell verstärkt. Der Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr Köln sorgt darüber hinaus dafür, dass alle beteiligten Einsatzkräfte miteinander kommunizieren können. Außerdem ist die Feuerwehr mit einem Verbindungsbeamten und einem Abschnittsleiter für die Altstadt im Koordinierungsgremium im Rathaus vertreten.
Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Donnerstag, 4. Februar 2016
Polizei Köln: Erste Zwischenbilanz zur Weiberfastnacht

Die erste Zwischenbilanz der Kölner Polizei fällt erfreulich aus. Im Verhältnis zu den vergangenen Jahren gab es bis 17.00 Uhr deutlich weniger Platzverweise deutlich weniger Strafanzeigen deutlich weniger hilflose Personen und keine festgestellten Verstöße gegen das Bereichsbetretungs- und Aufenthaltsverbot.

Unerfreulich ist allerdings das Wetter, was sicher auch für die geringere Besucheranzahl verantwortlich ist.

Wie bereits mitgeteilt, hat die Polizei ihre Präsenz im Verhältnis zu den Vorjahren deutlich erhöht – insgesamt sind mehr als 2.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, verteilt auf zwei Schichten.
Darunter sind auch Einsatzkräfte aus Berlin und Niedersachsen.

An mehreren Plätzen führt die Polizei Videoüberwachungsmaßnahmen durch: Dies sind der Bahnhofsvorplatz, die Domplatte (Nordseite), das Domforum, der Kurt-Hackenberg-Platz, Teile der Zülpicher Straße und der Platz vor dem Stapelhaus in der Altstadt.

Sechs sexuelle Übergriffe wurden bislang gemeldet. In einem Fall berührten zwei noch unbekannte Täter während einer TV-Live-Übertragung am Alter Markt eine 42jährige belgische Journalistin unsittlich.

Des Weiteren soll einer Frau durch einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes der Einlaß zu einer Veranstaltung gegen die Zahlung von € 25,00 oder einen Kuß angeboten worden sein. In den weiteren Fällen wurden Frauen unsittlich berührt oder auf sexueller Basis beleidigt.

Zudem wurden mehrere Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen Taschendiebstahls, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung. Bislang wurden 21 freiheitsentziehende Maßnahmen durchgeführt. Gründe waren Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und ein Raubdelikt.

Vor dem Dom entzündete ein Mann eine Fackel (keine Pyrotechnik). Einsatzkräfte der Polizei waren schnell vor Ort. Der Mann folgte der Anweisung der Beamten und löschte die Fackel.

Zwei Jecken führten Waffenattrappen mit sich, die durch Polizeibeamte sichergestellt wurde.

Nach einem Raub (im rechtsrheinischen Bereich) brachten Polizeibeamte einen 31jährigen in das Polizeigewahrsam. Dort versuchte der Tatverdächtige, ein Bubble mit augenscheinlichem Betäubungsmittel zu verschlucken. Er wehrte sich gegen die Beamten, die das Verschlucken des Bubbles verhindern wollten. Dabei verletzte er einen der Beamten derart, daß dieser seinen Dienst nicht weiter ausüben konnte. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 31jährigen ein, der vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Polizeibeamte prüfen derzeit mögliche Verstöße gegen das Ausländerrecht, da der Verdacht besteht, daß sich einige von einem Sicherheitsunternehmen als Ordner eingesetzte Personen im Asylantenstatus befinden. Dies hatten Polizeibeamte im Bereich der Rathaustreppe festgestellt.

Quelle: Polizeipräsidium Köln – Pressestelle

Donnerstag, 4. Februar 2016

Donnerstag, 4. Februar 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016
Freunde und Föderer des Kölnischen Brauchtums mit „Interessantes övver de Zöch“!

-hgj/nj- Wenn die Freunde und Förderer des Kölnsichen Brauchtums, zur Präsentation der Schull- un Veedelszöch einladen, steht Köln unmittelbar vor dem Beginn des Straßenkarnevals. Wie in den Vorjahren, hatte der Vorsitzende der Freunde und Förderer Bernhard Conin, am Tag vor Weiberfastnacht wieder neben Mitgliedern, Sponsoren und Freunden auch die Medien eingeladen, die sich vor der Pressekonferenz im Hotel Exelsior Hotel Ernst nur wenige Meter entfernt von der Kreuzblume vor der Westfassade des Kölner Doms zum Fototermin trafen.

Parallel hatten schon einige Damen und Herren im Gobelin-Saal Platz genommen, die auf die Pressekonferenz mit „Interessantes övver de Zöch“! warteten. Hierbei stellten wieder der Vorsitzende Bernhard Conin, Margarita von Westphalen-Granitzka (Ansprechpartnerin für die Schulen), sowie Wilhelm „Willi“ Stoffel als Leiter Schull- un Veedelszöch die Details der diesjährigen „Zöch“ vor.

Zu Beginn tauchte der „Baas“ der Freunde und Förder des Kölnischen Brauchtums, Bernhard Conin in die Geschichte des 1932 unter dem Namen Bürgerausschuß gegründeten Vereins ein, dessen erster Zug am 26. Februar 1933 die Kölner vor dem Rosenmontagszug begeisterte. So war der damalige Oberbürgermeister Dr. Konrad Adenauer Mitgründer des Bürgerausschusses und der somit entstandenen Veedelszöch, die erst nach dem 2. Weltkrieg die Schulen mit in ihren närrischen Lindwurm aufnahmen. 1951 schickten die Kölner ihren ersten Nachkriegszug auf die Reise, der der letzte ohne die Schulen war. Ab 1952 waren die Schulen mit dabei, die gemeinsam mit den Veedelsvereinen am 24. Februar unter der Motto „Narrenfreiheit für Kinder und Veedel“ den Zug noch schöner und größer werden ließen, womit die bis heute nur im Jahr 1991 durch den 1. Golfkrieg unterbrochene „Zöch“ karnevalistische Magnete vor dem Rosenmontagszug sind.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Seit dieser Zeit werden die Schulen von den Lyskircher Junge begleitet, die Jahr für Jahr eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer stellen. Insgesamt werden für die Umsetzung weitere 180 Helfer benötigt, die allesamt ehrenamtlich tätig sind. So ist man nicht nur darauf stolz, daß sich diese jecken Helfer finden, sondern auch, daß die vor drei, vier Jahren rückläufigen Zahlen bei den Veedelsvereinen verhindern ließen und in diesem Jahr wieder 57 Veedelsvereine in den „Zöch“ mitlaufen. Hierbei sind die Freunde und Förderer auf die Veedelsvereine zugegangen und haben diesen Hilfe angeboten. Erstmals fand im vergangenen Sommer ein Wochenendeseminar in den Wagenbauhallen des Festkomitees Kölner Karneval im Maarweg statt, das nach der überaus positiven Bewertung der Vereine in diesem Jahr sein Wiederholung findet.

Ebenso erfreulich berichtete Bernhard Conin über die Vertragsverlängerungen mit dem Westdeutschen Rundfunk, mit dem die Verträge um weitere fünf Jahre verlängert werden konnten und die Übertragungen bis 2020 gesichert sind und von Gisbert Baltes und Monika Salscheid in 2016 moderiert werden. Nach den Zügen, findet auch am kommenden Sonntag wieder die Prämierung des Veedelzochs im Muschelsaal des Kölner Rathauses statt, wobei Henriette Reker als neue Oberbürgermeisterin der Domstadt erstmals mit in der Jury sitzt und zuvor zusammen mit den Juroren auf der Tribüne am Alter Markt den Vorbeimarsch der Gruppen, Wagen und Musikkapellen miterlebt. Die Jury setzt sich bekanntermaßen aus 15 Mitgliedern der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, dem/der Oberbürgermeister/in der Stadt Köln, drei Vertretern des Festkomitees (Präsident Markus Ritterbach, Zugleiter Christoph Kuckelkorn und Bernd Höft als Chef Strategie und Protokoll), sowie den Vertretern der Medien zusammen. In einer Diashow werden zur Bewertung die Zugnummern nochmals Revue passieren gelassen, für die jedes Jurymitglied eine Werterung zwischen 1 und 10 Punkten abgeben kann. Nach Bekanntgabe der Gewinner, werden sodann die Preisträger persönlich benachrichtigt, die in den Kategorien der Fußgruppen und Wagengruppen ihr Wurfmaterial von der EhrenGarde der Stadt Köln sowie der Prinzen-Garde Köln für ihre Teilnahme am Tag darauffolgenden Rosenmontagszug erhalten. Die Benennung des Gewinners des Originalitätspreises liegt in der Entscheidung der Vertreter des Festkomitees, die in diesem Jahr erstmals auch das Wurfmateriel hierzu übernehmen. Der Hintergrund hierzu liegt darin, daß die EhrenGarde den Plaggen des Festkomitees erbeuten konnte und statt den 111 Litern Kölsch als Auslösesumme das Wurfmaterial für den Sieger des Originalitätspreises eingefordert hatte.

Dass für die Organisation und Durchführung der Schull- un Veedelszöch viel Geld aufgewendet werden muß ist jedem klar. So kommt annähernd der halbe Etat der Freunde und Förderer diesem Spektakel am Vortages von Rosenmontags zu Gute. Um die Summe jeden Jahres aufwenden zu können, veranstalten die Freunde und Förderer eine Woche vor Karnevalssonntag ihre karnevalistische Matinee „Fastelovend Ferkeet“ in der Kölner Philharmonie. Wo sonst die klassische Musik spielt, wird an diesem Morgen mit vollbesetzten Rängen geschunkelt, gesungen und geklatscht. Künstler, die aus dem Karneval bekannt sind, treten auf und bieten Dinge dar, die rein gar nichts mit Karneval zu tun haben – eben „Fastelovend Ferkeet". Alle verzichten dabei auf ihre Gage, und der Reinerlös von € 20.000,00 bis € 25.000,00 der Veranstaltung kommt den Schull- un Veedelszöch zu Gute. So können zum Beispiel zusätzliche Musikkapellen für die Zöch engagiert werden. Ebenso engagieren sich die Lost Sisters Karnevalsgesellschaft e.V. mit ihrer 13. Legendären Karnevals-Charity „Jeckenklinik am Rhing“ im Theater am Tanzbrunnen, die am morgigen Weiberfastnachtstag den Freunden und Förderer einen Scheck über € 11.111,11 hierfür übereichen werden. Von jeder Eintrittskarte zum Preis von € 45,00 gehen glatte € 20,00 als Spendenbeitrag in Projekte wie den Schull- un Veedelszöch oder aber für Kölner Kinder und Jugendliche in Not. So konnten die Lost Sisters im letzten Jahren insgesamt € 100.000,00 an diese Projekte und Institutionen weiterreichen, wie auf deren Internetpräsentation zu lesen ist.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Wie hoch das ehrenamtliche Engagement der Kölner angesiedelt ist, sieht man in der Tatsache das die ehemalige Schulamtsdirektorin Margarita von Westphalen-Granitzka, die von der Bezirksregierung Köln beauftragt wurde, in ihrem Ruhestand sich um die Belange der Brauchtumspflege und -förderung rund um die Schullzöch zu bemühen. So ist Margarita von Westphalen-Granitzka mächtig stolz darauf, daß unter den 49 Schulen (zehn Grundschulen, eine Hauptschule, fünf Gesamtschulen, eine Förderschule, zwei Realschulen. 22 Gymnasien, sechs private Schulen sowie ein Berufskolleg aus 25 Kölner Stadtteilen) vier neue Gruppen am Umzug teilnehmen. Hiermit wächst die Teilnehmerzahl der 49 Schulen, die mit 13 Musikkapellen und rund 270 Musikern der Kölner Schulen und 3.800 Teilnehmern das Bild der Schullzöch abrunden. Aber nicht nur Schulen aller Bildungsklassen von der Grundschule bis zum Gymnasium sind mit von der Partie, sondern auch Förderschulen wie die LVR Bellvedere-Schule mit mobilitätseingeschränkten Schülern in Rollwagen dabei sind, wie auch zwei Schulen (Liebfrauenschule und Dreikönigs-Gymnasium) die erstmals Flüchtlingskindern eine Chance geben, den Kölner Karneval aus der Perspektive als Zugteilnehmer zu erleben. In einer weiteren Gruppe nehmen die Schülerinnen und Schüler Austauschschüler aus Frankreich mit, die den Kölner Karneval aus dieser Sicht noch nicht kennengelernt haben. Festzuhalten ist aus Sicht der ehemaligen Leiterin des Kölner Schulamtes auch daß trotz der kurzen Session Kostüme und Wagen der Schulen wieder nicht das vom Festkomitee ausgerufenen Rosenmontagsmotto, sondern ihre eigenen Ideen wiedespiegeln.

Vor der traditionellen Ähzezupp, stellte sich noch der Leiter der beiden Züge Willi Stoffel den Medien, der derzeit behauptet ein glücklicher wie dankbarer Zugleiter über das bisher Geleistete sein zu können. „Wir laden neue Gruppen ein, damit die Veedelszöch bunt bleiben“; so Willi Stoffel, der froh darüber ist, das die Zahlen der Veedelsvereine durch Großfamilien, Nachbarschaften, Sportclubs, Stammtischen und Stadtteilvereinen enorm gestiegen sind. Auch neue Vereine wie die Jecken Öhrchen als Initiative hörbehinderter Menschen oder die rund um den Brüsseler Platz gegründete KG Hysteria sind mit dabei sind, die im letzten Jahr aus närrischer Freude gleich mehrfach den Platz ihres Veedels umrundet hatte.

Damit dies alles reibungslos funktioniert, benötigt man nicht nur Sponsoren, die die erforderlichen „Nüssele“ zur Verfügung stellen, sondern auch 180 Helfer zu denen sich weitere 80 Personen aus den Reihen der KG Lyskircher Junge – Gesellschaft zur Pflege Kölner Mund- und Eigenart hinzu reihen. Zudem hat man die Zugleitung personell verbreitert und die Anzahl der Funken von 35 auf 60 erhöht, so der Zugleiter der Schull- und Veedelszöch. Vom Spanischen Bau gegenüber des Rathauses aus, werden die Schull- und Veedelzöch, wie auch der Rosenmontag per GPS überwacht, was einen reibungsloseren Ablauf der Großveranstaltung für die rund 7.500 Teilnehmer und die 250.00 bis 300.000 Zuschauer am Wegesrand von der Aufstellung in der Südstadt bis zur Auflösung in der Mohrenstraße möglich macht.

Das Markenzeichen beider „Zöch“ sind die bunten, ausgefallenen und selbstgemachten Kostüme der Gruppen, mit denen man vielfach kritisch gesellschaftlichen Themen beleuchtet. All dies wäre nicht möglich, wenn nicht viele Helfer – auch außerhalb der fünften Jahreszeit – die Räder für das jecke Brauchtum der Schull- und Veedelszöch weiterdrehen würden. So auch die Sponsoren, die der Zugleitung unentgeltlich mehrere Fahrzeuge zur Verfügung stellen würden, wie Europcar und die Ledino GmbH, denen mit einer Grafik der Kölner Künstlerin Gerda Laufenberg ein besonderer Dank von Bernhard Conin entgegengebracht wurde.

Der Schull- und Veedelszöch 2016 setzt sich am 7. Februar (Karnevalssontag) um 10.30 Uhr – und somit eine Stunde früher als bisher – am Chlodwigplatz in Bewegung. Von dort zieht der närrische Lindwurm durch das Severinstor über Severinsstraße – Löwengasse – Weberstraße – Follerstraße – Mathiasstraße – Mühlenbach – Hohe Pforte – Hohe Straße – Schildergasse – Neumarkt – Apostelnstraße – Mittelstraße – Rudolfplatz – Hahnentorburg – Hohenzollernring – Friesenplatz – Magnusstraße – Zeughausstraße – Burgmauer – Neven-Dumont-Straße – Appellhofplatz – Röhrergasse – Tunisstraße – Brückenstraße – Obermarspforten – Quatermarkt – Gürzenichstraße – Heumarkt – Unter Käster – Alter Markt – Brechergasse – Am Hof – Wallrafplatz – Unter Fettenhennen – Trankgasse – Bahnhofsvorplatz – Domprobst-Ketzerstraße – Marzellenstraße (Kreisverkehr Nordseite) – An den Dominikanern – Unter Sachsenhausen – Kattenbug bis zur Zeughausstraße. Die Zugauflösung erfolgt in der Mohrenstraße.

Quelle (Text und Foto/s): © 2016 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Mehr von typischkölsch.de unter http://typischkoelsch.cologne/ und https://facebook.com/typischkoelschkoeln/?ref=hl !!!

Mittwoch, 3. Februar 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016
Wichtige Anlaufstellen der Stadt Köln an Karneval

Von Weiberfastnacht bis Rosenmontag bietet die Stadt Köln in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern vielfältige Unterstützung in Notsituationen – darunter zum Beispiel „Security Points” für Frauen und Streetworker, die speziell Jugendlichen helfen.

Für Frauen, die sich bedroht, bedrängt oder belästigt fühlen ist an Weiberfastnacht und Rosenmontag jeweils von 11.11 Uhr bis Mitternacht der „Security Point” auf dem Roncalliplatz besetzt. Das Hilfetelefon +49 (0) 80 00/11 60 16 und die Polizei unter 110 sind natürlich an 365 Tagen im Jahr telefonisch erreichbar – auch an Karneval.

Die Aktion „Keine Kurzen für Kurze” läuft natürlich wie in jedem Jahr. Zu dem Projekt gehören nicht nur Kräfte von Ordnungsamt und Polizei, die verstärkt auf Jugendliche Acht geben, sondern auch ein Team von 23 Streetworkern von Stadt und Arbeiterwohlfahrt, die übrigens auch vom Festkomitee Kölner Karneval unterstützt werden. Ein Streetworker-Team besteht aus erfahrenen sozialpädagogischen Fachkräften und verfügt über gute Sprachkenntnisse in Russisch, Polnisch, Arabisch, Rumänisch, Tuürkisch, Französisch, Englisch, Niederländisch, Deutsch und Kölsch. Ab 9.00 Uhr werden die Streetworker im Rahmen der Notfallprävention in der gesamten Altstadt, an Rheinufer, Dom und Hauptbahnhof unterwegs sein und Jugendliche ansprechen, die offensichtlich zu viel Alkohol getrunken haben und Hilfe benötigen. Das Streetworker-Zelt am Fischmarkt Nahe Groß St. Martin ist wieder zentrale Anlaufstelle für die Einsatzkräfte. Dort können alkoholisierte Jugendliche Getränke ohne Alkohol, eine heiße Suppe oder Obst erhalten, sich ausruhen und mit Fachkräften über Probleme sprechen. Wenn Jugendliche orientierungslos und nicht mehr ansprechbar sind, werden auch die Eltern benachrichtigt oder die Hilfe der Rettungsdienste angefordert.

Quelle Text: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Grafik): Stadt Köln

Mittwoch, 3. Februar 2016
„Spill an d`r Vringspooz” 2016 des Reiter-Korps „Jan von Werth“

An Weiberfastnacht, 4. Februar 2016, inszeniert das Reiter-Korps „Jan von Werth“ ab 13.30 Uhr an der Severinstorburg wieder das traditionelle „Spill“ um die Legende des Reiter-Generals Jan von Werth.

Engagierte Mitglieder und begeisterte Freunde stellen an historischer Stelle die Szene nach, als im Jahr 1638 der hochdekorierte Reitergeneral Jan von Werth triumphal in die Stadt Köln einzog. Dabei traf er auf die Marktfrau Griet, die einst seine Liebe verschmähte, als er ein unbekannter Knecht und sie noch Magd war.

Dass Traditionspaar „Jan un Griet 2016“ wird durch das sympathische und authentische Ehepaar Bernd und Angelika Glasemacher dargestellt. Die Legende nimmt in diesem Jahr am Ende eine unerwartete Wendung, ganz getreu dem Motto der Session…

Humorvolle Dialoge in bunten Kostümen, Märsche und Tänze versetzen das zahlreich anwesende Publikum in die Atmosphäre eines Marktages in Köln zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. Musikalisch wird das Spiel durch die Korpskapelle des Traditionskorps schwungvoll begleitet.

Mittwoch, 3. Februar 2016

Das Spiel um die Legende ihres Namenspatrons wurde 1955 erstmals aufgeführt. 2010 wurde es grundlegend aktualisiert und wird heute in einer sehr aufwendigen Fassung aufgeführt. Unser Feldkorps organisiert das „Spill“ und zeichnet verantwortlich für Dramaturgie und Regie.
Nach Ende der Ausführung, gegen 14.30 Uhr, startet dann am Chlodwigplatz der Umzug mit 20 Gruppen aus befreundeten Karnevalsgesellschaften und Stammtischen.

Zugweg:
Chlodwigplatz – Im Ferkulum – An der Eiche – Achterstraße – Severinsstraße – Löwengasse – Weberstraße – Follerstraße – Mathiasstraße – Mühlenbach – Hohe Pforte – Hohe Straße – Gürzenichstraße – Obenmarspforten – Marsplatz – Seidenmacherinnengässchen – Unter Käster – Altermarkt

Quelle und Grafik: Reiter-Korps „Jan von Werth“ e.V.; (Foto) Jürgen Peters

Mittwoch, 3. Februar 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016

Montag, 1. Februar 2016
Bürgergarde „blau-gold“ verabschiedeten sich von Blaue-Montagssitzung und ihrer Marie

-hgj/nj- Letztmalig am heutigen Abend erstrahle der große Saal des Gürzenichs zur Blaue-Montagssitzung der Bürgergarde „blau-gold“ in den Farben des Kölner Traditionskorps. Schweren Herzens hatte der Vorstand die Entscheidung getroffen, diese mit Spitzenkünstlern der „fünften Jahreszeit“ besetzte Sitzung am Montag vor Rosenmontag ab der kommenden Session 2017 nicht mehr zu veranstalten. Somit erfährt die Blaue-Montagssitzung nach elf Jahren und zwölf erfolgreichen Abenden nur noch in den Chroniken der Bürgergarde „blau-gold“ ihre Erwähnung.

Hierbei erfolgte die Vorstandsentscheidung unter anderem dadurch, daß man sich dem zeitlichen Wandel der Gesellschaft, sowie auch den Konzepten der beiden neuen und in dieser Woche zur Uraufführung kommenden Veranstaltungen „Bock of Jeck – Weiberfastnacht in blau-gold“ und „Tschinderassabum – Jeck am Freitag“ mehr Raum bieten möchte. Wie die Blaue-Montagssitzung verabschiedete sich die Bürgergarde unmittelbar nach ihrem Aufzug von einer weiteren liebgewordenen Person die immer im Fokus des Geschehens stand, für die wir das Thema an anderer Stelle nochmals aufgreifen.

Montag, 1. Februar 2016

Mit dem Aufzug des gesamten Korps, bei dem heute Abend sicherlich niemand der Aktiven versäumte anwesend zu sein, zog das Kölner Dreigestirn ein, welches sich beim Publikum nicht nur in ihren Reden rhetorische vorstellte, sondern auch musikalisch wieder ihren Potpourri kölscher Lieder intonierte. Hierzu hatte zuvor Markus Wallpott als Präsident der Bürgergarde, Ludwig Sebus aufs Podium geleiten lassen, der mit seinen 90 Lenzen zusammen mit Prinz, Bauer und Jungfrau die Hits von Berbuer, Ostermann und aus seinen eigenen Kompositionen sang. Im Rahmen dieses Auftrittes würdigten die blau-goldenen Bürgergardisten das Lebenswerk des Grands Seigneur mit einer neuen Ehrenmütze, da sein bisheriges Krätzchen Gebrauchsspuren zeigte. Zudem überraschte Markus Wallpott im Namen von Vorstand und Gesellschaft den Verfasser des „Ihrefelder Heimatleedes“ als Marsch der Bürgergarde mit der Ernennung zum Marschall der Bürgergarde „blau-gold“.

Weiter in der stimmungsvoll närrischen Symphonie mit der Ernennung des amtierenden Kölner Dreigestirns, die jetzt allesamt Ehrenleutnant im blau-goldenen Korps sind. Hinzu kam noch eine Spende für die Aktion des Trifoliums „Unzertrennlich – Eltern.Kind.Raum“ über € 1.111,00 aus dem Kreis der SEK (SchwerErziehbarePräsidenten), zu dem sich neben Markus Wallpott weitere neun hochrangige Kölner Karnevalspräsidenten gesellen, damit das Projekt des Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße vorangetrieben werden kann. Nach der Verabschiedung der närrischen Herrscher samt Equipe, leitete die Regimentskapelle zusammen mit dem Regimentsspielmannszug der Gesellschaft zur eigentlichen Sitzung über, die somit ihren Lauf nahm.

Montag, 1. Februar 2016

Hierbei lag die Eröffnung in den Händen, sorry Schritten, von Sarah Knott als Marie der Bürgergarde und ihrem Tanzoffizier Marc Nelles. So tanzte Sarah Knott heute letztmalig bei einer Sitzungsveranstaltung ihrer Gesellschaft und wendet nach fünf wunderbar erfolgreichen Sessionen beruflich bedingt der Bürgergarde „blau-gold“ den Rücken zu. Allzugerne wäre Sarah auch in den kommenden Kampagnen Marie ihrer Gesellschaft geblieben, was sich aber durch ihren Beruf im Lehramt leider nicht vereinbaren läßt. Nach ihren ersten Tänzen mit Marc Nelles, holte sie ihr Präsident in den Arm, um danach „ihre persönliche Zeitreise bei der Bürgergarde“ nochmals visuell zu durchleben. In einer einzigartigen filmischen Revue von Ralf Brings zeigte man der scheidenden Marie, sowie allen Anwesenden Gästen und Korpsmitgliedern im Saal, daß man die einzige Frau innerhalb der Korpsgesellschaft nur widerwillig ziehen läßt. Zahlreiche närrischen Zeitgenossen vom Vorstand über ihre beiden Tanzpartner Stefan Schadek und Marc Nelles, bis hin zu ihrem Ehemann Torsten, dankten der Marie, die in ihrer Amtszeit trotz Blessuren oder leichter Erkältungen keinen Auftritt versäumte und nie gefehlt hatte.

Montag, 1. Februar 2016

Als Trost für den viel zu frühen Abschied und fünf wunderschöne wie unvergessliche Jahre, dankte der Vorstand mit einer Marzipantorte, die ihr Konterfei trägt und einem Reisegutschein. Die Kameraden des Tanzkorps schlossen sich an und dankten ihrer Sarah mit einer fotografischen Großvergrößerung. Marc Nelles sagte Dank mit einer eigens erstellten Fotocollage, die die schönsten Momente ihrer gemeinsamen Zeit als Tanzpaar zeigen. Während die Gäste im Gürzenich sich bereits beim Besuch des Kölner Dreigestirns und der Ehrung von Ludwig Sebus von den Stühlen erhoben hatten, blieb gehörte dies auch zur guten Sitte bei der wehmütigen Verabschiedung von Sarah Knott, bei der zahlreiche Tränchen verdrückt und weggewischt wurden. Selbst Markus Wallpott gab zu, daß er Mariechenverabschiedungen nicht mag.

Nun endlich nahm auch das Programm Fahrt auf, welches heute Abend durch Erkrankung nicht Literat Udo Koschollek, sondern von Heiko Plaar manövriert wurde, wobei die Redner und Akteure für ihre verspäteten Auftritte aufgrund des Besuches von Dreigestirn und Verabschiedung der blau-goldenen Bürgergarde-Marie mit Verständnis reagierten. Mit dabei in der ersten und zweiten Abteilung mit ihren erstklassigen Sessionsprogrammen drei Blockbuster in Folge mit Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“, „Werbefachmann“ Bernd Stelter und Marc Metzger mit seiner Rederrederei als „Dä Blötschkopp“. Begeistert empfangen und gefeiert vom Publikum hiernach die „Klüngelköpp“, mit ihren Hits und der einzigen Percussion-Nummer einer Kölner Band.

Montag, 1. Februar 2016

Den Auftakt in die zweite Abteilung startete die Bürgergarde mit dem Aufzug der Altstädter Köln, die zu Ehren von Sarah Knott nicht nur ihr eigens Tanzpaar Jens und Stefanie Scharfe, sondern auch die Tanzpaare der Blauen Funken (Nicolas Bennerscheid und Corinna Hambach), der EhrenGarde der Stadt Köln (Tobias Hönerbach und Anna-Sophia Sahm), des Reiter-Korps „Jan von Werth“ (Christian Bergsch und Britta Schwadorf), der Nippeser Bürgerwehr (Patrick Karolus und Christina Pohl) und der Prinzen-Garde Köln (Tina Brahm und Alexander Ritter), sowie den verletzten Tanzoffizier des „Jan von Werth“ Niklas Jüngling als Referenz zur Verabschiedung mitgebracht hatten.

Begeistert von diesem einzigartigen Aufzug, zeigte sich nicht nur das Publikum im Saal, sondern auch der Elferrat, der ihrer Marie Sarah Knott gehörte und somit auch als Huldigung gegenüber Kölns erfrischenstem Korps galt. Weiter nach dem bunten Aufzug der Altstädter Köln zusammen mit gleich sechs Tanzpaaren Kölner Traditionskorps, mit Musikstücken der „Domstürmer“, die hiernach das Podium für die „Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener“ der Alte Kölner KG „Schnüsse Tring“ räumten. Die verbleibenden Minuten der letzen Blaue-Montagssitzung der Bürgergarde „blau-gold“ gehörten hiernach den „Paveiern“, die die Veranstaltung mit „Mir sin Kölsche uns Kölle am Rhing“, „Heimat es“, Ich han de Musik bestellt“ und dem Ohrwurm der Session „Leev Marie“ ausklingen ließen. Nach einem Tag der Ruhe feiert die Ehrenfelder Korpsgesellschaft vom Abend vor Weiberfastnacht bis zum Rosenmontag mit ihren vier eigenen Veranstaltungen und im Kölner Rosenmontagszug weiter, bevor man nach dem Aschermittwoch sich dann auf ein Wiedersehen beim „Countdown Colonia“ zum Start in die Session 2017 am 5. November im Brauhaus SION und die Vorstellung der neuen Marie der Gesellschaft freut.

Quelle (Text und Foto/s): © 2016 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Montag, 1. Februar 2016
Kölner Narren-Zunft überreichte Schecks an Dreigstirn und eigene Kindertanzgruppe

-hgj/nj- Leider folgten nur 800 Jecken heute Abend der Einladung der Kölner Narren-Zunft (KNZ) zur Blauen Montags-Sitzung mit Damen, in den Kristallsaal der koelnmesse. Hierfür gibt es sicherlich zwei Gründe, die zum einem darin bestehen, daß man sich unmittelbar vor dem Start in den Straßenkarneval nach einer kurzen aber nicht minder heftigen Session befindet, und das viele Narren die hätten gerne mitfeiern wollen, aber am nächsten Morgen wieder ihrer Arbeit nachgehen müssen und nicht genüsslich in den Dienstag schlendern können.

Dennoch versprühte das närrische jecke Publikum im Kristallsaal seine extremguten Launen, dem man seitens der KNZ unter anderem mit einem hervorragenden Programm entgegenhielt und die buntgekleideten Damen und Herren hiermit belohnte. Quasi, gehörte hier und jetzt bei der KNZ, wie bei all ihren anderen Veranstaltungen der vergangenen vier Wochen eine ausgelassene Feierlaune zum Tagesgeschäft, so daß man(n) und frau keinerlei Unterschied feststellen konnte.

Die Eröffnung der Blauen Montags-Sitzung 2016, hatte Literat Jens Andersen obligatorisch in die Hände ein Kölner Traditionskorps gelegt, womit die EhrenGarde der Stadt Köln unter der Leitung ihres Kommandanten Curt Rehfus das närrische Auditorium grüßte. Mit dabei, wie bei allen Korpsaufzügen der EhrenGarde, deren Regimentsspielmannszug, der mit rhythmischen Klängen und Kölsche Tön´, Kadetten, Offiziere und Generale in den Saal spielte. Ebenfalls mit von der Partie Regimentstochter Anna-Sophia Sahm mit ihrem Jung (Tanzoffizier) Tobias Hönerbach, die sich heute tänzerische von Publikum der Kölner Narren-Zunft und Elferrat für die Session 2016 verabschiedeten.

Montag, 1. Februar 2016

Nach dem Auszug des grün-gelben Korps, begrüßte Bannerhär (Präsident) Thomas Brauckmann die Gäste seiner Gesellschaft, sowie die zahlreichen Ehrengäste (unter anderem „Prinz Michael I.“ und „Prinzessin Ute I.“, samt Gefolge und Vorstand der Erkelenzer K.G. von 1832 e.V. und „Prinzessin Katharina I.“ aus Golkrath samt Gefolge), die sich dieses Sitzung nicht entgehen lassen wollten. Nach der Rede von „Blötschkopp Marc Metzger, dem vorbeilaufende Kellner, wie auch im Saal eintreffende Gäste wieder Bälle für seinen pointenreichen Vortrag zuspielten, die er dann durch den Kakao zog, begeisterte die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Narren-Zunft – denen man seitens der Gesellschaft zur Ausrichtung einer Gruppenfahrt einen Scheck über € 5.000,00 überreichte -, bevor „cat ballou“ und Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, die erste Abteilung des Abends schlossen.

Gleich mit dem Besuch des Kölner Dreigestirns hatten auch alle Elferräte wieder ihre Plätze im Gestühl eingenommen. Den Besuch von Kölns höchsten närrischen Tollitäten nahm Thomas Brauckmann zum Anlaß, diesen für eine tolle wie reibungslos gelaufene Session zu danken, sowie „Prinz Thomas II.“, „Bauer Anton“ und „Jungfrau Johanna“ einen Scheck in Höhe von € 3.333,33 zu überreichen, wodurch der Spendentopf des Trifoliums zu Gunsten für das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße „Unzertrennlich – Eltern.Kind.Raum“ weiter gefüllt wurde. Nach dem Abmarsch des Kölner Dreigestirns mit ihrer Equipe, gehörte „Werbefachmann“ Bernd Stelter das Podium, der bei allen Veranstaltungen dieser Session auch die Gäste der KNZ begeisterte. Musikalisch tänzerische endete die diesjährig letze Sitzung der Kölner Narren-Zunft mit den Auftritten von „Paveiern“, den Tanzgruppe „Zunft Müüs“ der KKG Fidele Zunftbrüder, und den „Klüngelköpp“ bevor die Mitglieder der Gesellschaft zusammen mit ihrem Publikum bis 4.30 Uhr zur Musik von DJ Henry (Heinz Cöllen) in die Woche des Straßenkarnevals weiterfeierten.

Quelle (Text und Foto/s): © 2016 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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